HUDE - Die neue Krippe im katholischen Kindergarten St. Marien ist ein fröhlicher Ort, an dem Eltern ihre Kleinkinder guten Gewissens abgeben können. Das betonte Pfarrer Norbert Steffen am Freitagnachmittag bei der offiziellen Einweihung der Einrichtung, die schon im August vorigen Jahres ihren Betrieb aufgenommen hatte. Die Krippe sei eine „wichtige Einrichtung, die Eltern in bestimmten Lebenssituationen hilft, ihre Aufgaben zu erfüllen.“
Zur Einweihung begrüßte Leiterin Petra Ahrens neben Pfarrer Steffen auch Bürgermeister Axel Jahnz, Ratsherr Arne Wachtendorf, ihre Kolleginnen, Elternvertreter, Mitglieder des Kirchenausschusses sowie Kirchenrechnungsführerin Sieglinde Suhr. 140 000 Euro waren für Umbau und Einrichtung der Krippe veranschlagt gewesen, 134 000 Euro hat das Projekt tatsächlich gekostet.
Pfarrer Steffen segnete die neuen Räume im Kindergarten an der Glatzer Straße. Die Krippe enthält einen Gruppenraum mitsamt Obergeschoss, ein Bad mit einem Wasserspielbereich sowie einen Schlafraum. Auch ein abgetrenntes Areal auf dem Spielplatz ist den jüngsten Kindergarten-Nutzern vorbehalten. „Die Mitarbeiterinnen haben vorher viele Krippen besichtigt, sich das Schönste abgeguckt und viele eigene Ideen eingebracht“, berichtete Petra Ahrens. Betreut werden die 15 Kleinkinder von Monika Kretschmer, Dörte Eckermann-Stolle und Katherina Pastuszka.
In den ersten Monaten sei die Arbeit in der Krippe gut angelaufen, so Ahrens. Sie dankte den Eltern für ihr Vertrauen. Bereits jetzt gebe es mehr Anmeldungen als man berücksichtigen könne.
Elternratsvorsitzende Heike Lau gab den Dank zurück: Sie hob die Kreativität und „unerschöpfliche Liebe und Wärme“ hervor, mit denen die Erzieherinnen den Kindern begegnen. „Ihr legt die Grundlagen für Offenheit, Achtung, Toleranz und Empathie“, lobte Lau, „schön, dass das in Hude möglich ist.“ Sie forderte die Politik auf, hier nicht nachzulassen.
Das versprach Bürgermeister Axel Jahnz: Der Rat sei sich seiner Verantwortung 100-prozentig bewusst. Die Gemeinde nehme in der Kinderbetreuung eine Spitzenposition im Landkreis ein. „Die Wichtigkeit haben wir schon lange erkannt. Dafür brauchen wir keine Vorgaben aus dem Bundesfamilienministerium“, sagte Jahnz.
