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BILANZ Rotes Kreuz mit schwarzen Zahlen

STEPHAN ONNEN

HUDE - „Wir haben allen Grund, zuversichtlich in die Zukunft zu schauen.“ Das betonte der Vorsitzende des DRK-Kreisverbandes Oldenburg-Land, Gerold Sprung, am Mittwochabend während der Mitgliederversammlung im Huder DRK-Seniorenzentrum. Sein Optimismus fußt auf einem äußerst erfolgreich verlaufenen Jahr 2007. Als Höhepunkte hob Sprung die Einweihung des neuen DRK-Gebäudes in Hude mit zentraler Verwaltung, Rettungswache und Hausnotrufzentrale, die bis 2011 gesicherte Bundesförderung für das Mehrgenerationenhaus in Wildeshausen sowie den mit großem Zeitaufwand geleisteten Umzug der Kleiderkammer in Hude hervor. Als „besonders erfreulich“ stellte der Kreisverbandschef die „erstmals seit vielen Jahren wieder steigenden Mitgliederzahlen“ heraus.

Die enge Verzahnung zwischen haupt- und ehrenamtlicher Arbeit betonten die drei Dezernenten Günter Bartels, Jörg Lencer und Hans-H. Hubmann in ihren Berichten, die eindrucksvolle Zahlen enthielten: So haben die beiden DRK-Rettungswachen Hude und Ganderkesee im vergangenen Jahr 35,8 Prozent aller Rettungsdiensteinsätze im Landkreis absolviert. Das Fahrtenaufkommen erhöhte sich von 4822 auf 5045 Einsätze, bilanzierte Bartels. Auch der Mahlzeitendienst „Essen auf Rädern“ ist gefragter denn je: In 2007 wurden 59 906 Essen ausgeliefert – das entspricht einer Steigerung um 4,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Von einer guten bis sehr guten Auslastung der Seniorenzentren in Hude und Harpstedt berichtete Dezernent Jörg Lencer. Sein Kollege Hans-H. Hubmann listete auf, was die 403 in Rotkreuzgemeinschaften aktiven Helfer geleistet haben: So wurden bei 310 Einsätzen – u. a. in Sanitäts-, Verpflegungs- und Blutspendediensten – 27337 Stunden absolviert. Die 38 Helfer der fünf DRK-Kleiderkammern haben 70 318 Kleidungsstücke ausgegeben.

Das vergangene Jahr hat der Kreisverband mit einem leichten finanziellen Plus abgeschlossen. Für 2008 kalkuliert Schatzmeister Ekhard Kuck mit einem um 4,5 Prozent auf rund 2,9 Millionen Euro erhöhten Etatvolumen. Kuck wurde in seinem Amt ebenso einstimmig bestätigt wie Helga Höger als Leiterin der Sozialarbeit.

In diesem Jahr hat das DRK mehrfachen Grund zum Feiern: So begeht die Rettungswache in Hude – der Geburtsstätte des DRK-Rettungsdienstes im Landkreis – 40-jähriges Jubiläum. Der Ortsverein Hude besteht seit 75 Jahren, das Seniorenzentrum seit zehn Jahren.


DRK-Kreisverband würdigt langjähriges Engagement im Ehrenamt

Sieben Auszeichnungen

verliehen DRK-Kreisvorsitzender Gerold Sprung und Kreisbereitschaftsführerin Astrid Zinner.

Ehrennadeln in Gold

erhielten Henny Heile (Harpstedt) und Hermann Breitfeld (Wildeshausen): Heile ist seit 1949 Mitglied und in vielen Funktionen aktiv, sie ist Mitinitiatorin des Besuchsdienstes im DRK-Seniorenzentrum Harpstedt. Breitfeld wurde für seine über 30 Jahre währende Mitarbeit als Kassenwart seines Ortsvereins sowie als Helfer bei Verpflegungs- und Blutspendediensten geehrt.

Die Ehrennadel in Silber

bekam Helga Höger (Harpstedt) für ihr Engagement in der Sozialarbeit.

Mit der bronzenen

Ehrennadel ausgezeichnet wurden Christel Lippert, Irmy Schulz (beide Hude), Aloysius Wittwer und Walter Wiegmann (beide Harpstedt). Lippert ist u. a. in der Kleiderkammer und im Blutspendedienst aktiv, Schulz ist seit 1956 förderndes Mitglied und kümmert sich im Huder Seniorenzentrum um die soziale Betreuung von Bewohnern. Wittwer wurde stellvertretend für die ehrenamtlichen Spendensammler ausgezeichnet, Wiegmann für seinen Einsatz im Blutspendedienst.
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