HUDE - HUDE - Ob es am Wetter lag oder an dem Umstand, dass der Blutspendetermin mitten in den Ferien angesiedelt wurde, weiß Doris Schneidereit vom Deutschen Roten Kreuz nicht. Fest steht für sie jedenfalls: „Es ist diesmal nicht so toll gelaufen – traurig, aber wahr.“ Große Hoffnungen hatte die ehrenamtliche Leiterin der Blutspendeaktion zuvor auf diesen Termin gesetzt: „Es wurden 3700 Handzettel verteilt, wir haben zudem 140 18-Jährige angeschrieben, um sie als Erstspender zu werben.“

Das Ergebnis fiel in Relation zum Aufwand eher mager aus: Insgesamt wurden an beiden Tagen 236 Spender im Huder Kulturhof gezählt, 113 am Montag und 123 am Dienstag. Darunter befanden sich jedoch lediglich zwölf Erstspender: „Viele sind zu Hause geblieben“, kann Doris Schneidereit ein klein wenig Enttäuschung nicht verbergen. Der Dank gelte allen, die sich an den Spenden beteiligt hätten.

Es waren auch wieder Jubilare zum Aderlass erschienen: So spendete Frank Radenz aus Hude zum 50. Mal Blut. Kein waschechtes Jubiläum, aber doch eine runde Sache war die 60. Spende für Enno Wiechmann (Bild). „Ich spende bereits seit ich 18 bin Blut“, verriet der 52-Jährige.

Nun ruft das DRK zum Schlussspurt für dieses Jahr auf: Der nächste Termin findet am 18. und 19. Dezember wieder im Kulturhof statt. „In 2005 hatten wir 1318 Spenden, diese Zahl möchten wir für dieses Jahr mindestens wieder erreichen“, sagt Doris Schneidereit, die auf eine größere Resonanz hofft.