HUDE - Einige ländliche Bereiche der Gemeinde verfügen nach erfolgtem Breitbandausbau mittlerweile über schnelleres Internet als die Randlagen der Kernorte Hude und Wüsting. Doch auch dort soll „Turbo-Internet“ Einzug halten. Möglichkeiten stellten am Mittwoch Wirtschaftsförderer Roland Arndt und Andreas Roshop, Kommunalberater bei der EWE-Geschäftsregion Cuxhaven/Delmenhorst, vor. Konkrete Hoffnungen, künftig zügigeren Zugang zur globalen Datenautobahn zu erhalten, können sich Menschen in den Huder Ortsteilen Nordenholz und Maibusch sowie in südlichen Bereichen Wüstings machen.
Zu den Gebieten gehören u. a. Adressen der folgenden Straßenzüge: Nordenholz: Im Gewerbepark, Langenberger Sand, An der Imbäke, Kreuzweg, Am Fuchsweg und Auf dem Kamp; Maibusch: Maibuscher Straße, Kleiner Klosterweg und In den Wiesen; Wüsting-Süd: Hauptstraße, An der Schule, Schoolpad, Alter Sportplatz, Auf dem Klosterkiel, Erlenweg, Ellernbrook und Im Dreieck.
„Wir haben hier die Chance, schnelles Internet für weitere Haushalte zu bekommen. Auch Gewerbetreibende in Nordenholz können eine Top-Optimierung erreichen“, freute sich Roland Arndt. Mit EWE Tel habe die Gemeinde einen verlässlichen Partner gefunden. „Darüber sind wir sehr froh, denn es gibt keinen anderen, der es in der Fläche macht“, betonte Hudes Wirtschaftsförderer.
In den drei Bereichen sei eine wirtschaftliche Erschließung möglich, wenn eine bestimmte Anzahl von Interessenten erreicht wird und im Voraus Verträge mit der EWE Tel unterschreibt, sagte Roshop: „Wenn wir bauen, geht das ruckzuck, in zwei bis drei Monaten ist alles fertig.“ Unter der Internetadresse www.ewe.de/breitband hat das Oldenburger Telekommunikationsunternehmen ein neues Online-Portal gestartet, über das Nutzer per Adressen-Check erfahren können, ob an ihrem Wohnort schnelles Internet möglich ist oder ob sie in einem Gebiet wohnen, das die EWE Tel ab einer bestimmten Anzahl von Verträgen ausbaut.
@http://www.ewe.de/breitband
Bislang hat
EWE Tel in der Gemeinde über Fördermittel und eigene Investitionen bereits für rund 650 Gebäude moderne DSL-Möglichkeiten geschaffen. In Hurrel, Lintel, Altmoorhausen, Hemmelsberg, Neuenwege, Holle, Oberhausen, Tweelbäke-Ost und Wüsting-Grummersort wurden neun Kabelverzweiger ausgebaut und an das schnelle Glasfasernetz angeschlossen.Je nach Länge und Qualität der Hausleitung sind Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 50 Megabit pro Sekunde möglich.
Für Kirchkimmen strebt die Gemeindeverwaltung einen Breitband-Ausbau ab Herbst dieses Jahres an. Noch bis zum 30. April läuft das Interessenbekundungsverfahren – die EWE Tel hofft dabei, den Zuschlag zu bekommen.
95 000 Euro an eigenen Mitteln hat die Gemeinde im Haushalt für 2012 bereitgestellt. Darüber hinaus wurden für Kirchkimmen Fördermittel aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung beantragt.
