Hude - Den traditionsreichen Gastronomiebetrieb Haus am Bahnhof in Hude gibt es seit Anfang des Jahres nicht mehr. Das gesamte Areal wurde an einen Investor verkauft. Gerade auch wegen des nicht mehr zur Verfügung stehenden Saales ist eine große Lücke im Veranstaltungsbereich entstanden. Das haben viele Huder bedauert. Der Saal ist jetzt endgültig Geschichte. Der Abriss des Saals und eines benachbarten Wohngebäudes wurde mittlerweile vollzogen.
Der vordere Teil der ehemaligen Gaststätte mit der Fassade zur Parkstraße bleibt allerdings stehen. Sowohl auf der jetzt freigeräumten Fläche als auch im verbleibenden Altgebäude an der Parkstraße, das saniert und umgebaut werden soll, sind neue Wohnungen geplant. Im Erdgeschoss zur Parkstraße soll es zudem einen Bereich für gastronomische Zwecke geben.
Dort wo Saal und Wohnhaus standen, ist ein mehrgeschossiges Wohnhaus mit zehn barrierefreien Wohneinheiten und Tiefgarage geplant, wie Architekt Arne Matthes aus Ganderkesee berichtete. An dem bereits im November 2018 von Matthes im Huder Ausschuss für Gemeindeentwicklung und Umwelt vorgestellten grundsätzlichen Konzept werde sich nichts ändern, sagte der Architekt auf Nachfrage. Im nicht mit abgebrochenen Altgebäude sollen nach Renovierung und Umbau vier bis fünf weitere, allerdings nicht barrierefreie Wohnungen bis unters Dach entstehen.
Eine gewerbliche Nutzung im Erdgeschoss zur Straßenseite war eine wichtige Vorgabe im Zuge der vom Huder Gemeinderat auf den Weg gebrachten Änderung des Bebauungsplanes für die Parkstraße und des noch zu erarbeitenden Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzeptes (ISEK). Der Investor bewege sich mit seinen Planungen im Rahmen dieser Vorgaben, hatte es im vergangenen Jahr im Ausschuss für Gemeindeentwicklung und Umwelt geheißen.
Voraussichtlich im Frühjahr sei Baubeginn, so Matthes. Die Nachfrage nach den sehr zentral gelegenen Wohnungen sei schon jetzt groß.
