HUDE - Der katholische Kindergarten St. Marien in Hude hat sich am Sonnabend für zwei Stunden in eine Flohmarktmeile verwandelt. 17 Eltern bauten ihre Stände auf. „Hauptsächlich Mütter“, grinste Ute Wiechmann-Blech, „die Väter haben aufgebaut, und die Mütter machen nun den Rest.“

Ute Wiechmann-Blech, Mutter der vierjährigen Neele aus der „Gänseblümchen Gruppe“, ist eine der Initiatorinnen des regelmäßigen Flohmarktes. Zweimal im Jahr veranstalten die Elternvertreter aller Gruppen des Kindergartens einen Flohmarkt mit Kindersachen. Ob Bekleidung, Spielzeug oder sonstiger Krimskrams – die Auswahl war vielfältig.

Anette Heckmann ist durch den Aufruf der Elternvertreter auf den Flohmarkt aufmerksam geworden und entschloss sich spontan zum Mitmachen. Auch wenn ihre Sprösslinge mittlerweile nicht mehr in den Kindergarten gehen, nutzte sie die Chance, mit alten Spielen ihres Kindes vielleicht ein anderes ein bisschen glücklich zu machen.

Für die kleineren Besucher wurde außerdem Kinderschminken angeboten, mit Kaffee und Kuchen – vorbereitet von den Eltern – wurde für das leibliche Wohl gesorgt.

Der Erlös aus der Cafeteria betrug 124,20 Euro. Kindergarten-Leiterin Petra Ahrens dankte den beteiligten Eltern für ihr Engagement. Das Geld soll verwendet werden, um Sandspielzeug für den Außenbereich zu kaufen. Den Flohmarkt vormittags zu veranstalten, war quasi ein Testlauf. „Mit der Resonanz sind wir zufrieden, die Tendenz geht aber dahin, es beim nächsten Mal wieder nachmittags zu versuchen“, sagte Petra Ahrens.