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VOLKSBANK Vorstand präsentiert „stolzes Ergebnis“

HUDE/GANDERKESEE - Die Volksbank Ganderkesee-Hude blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2004 zurück. Fürs nächste Jahr wird ein leicht abgeschwächtes Ergebnis erwartet.

Von Stephan Onnen

HUDE/GANDERKESEE - „Wir sind stolz auf dieses Ergebnis“ – mit großer Zufriedenheit blicken die Vorstandsmitglieder Jürgen von Seggern und Jürgen Kikker auf das Geschäftsjahr 2004 der Volksbank Ganderkesee-Hude zurück. Die Bilanzsumme stieg im vergangenen Jahr um etwa zwölf Millionen Euro – das entspricht 4,8 Prozent – auf 264 Millionen Euro. Dies ist auf die deutlich erhöhten Kundeneinlagen (von 175 Mio. auf 184 Mio. Euro) zurückzuführen. Diese Zahlen stellten von Seggern und Kikker am Dienstagabend während der Vertreterversammlung in Hude-Vielstedt vor. Dazu begrüßte Aufsichtsratsvorsitzender Klaus Poppe mehr als 180 Teilnehmer im „Vielstedter Bauernhaus“.

Das betreute Kundenvolumen stieg insgesamt um 2,2 Prozent auf rund 615 Millionen Euro an. Dabei hat die Bank auf Markt-Erfordernisse reagiert: So ermöglicht das „Flex-Konto“ eine kurzfristige Geldanlage mit attraktiven Zinsen. „Damit haben wir Terrain zurückgewonnen“, so von Seggern. Um für den Wettbewerb mit Direktbanken gewappnet zu sein, bietet die Volksbank Kredite mit Sofortzusage („Easy Credit“) an. Die Forderungen an Kunden nahmen um knapp 1,8 Prozent zu und betrugen zum Bilanzstichtag rund 181 Millionen Euro.

Die erfreuliche Entwicklung macht auch der Betriebsgewinn deutlich, der um rund 320 000 Euro gesteigert werden konnte, was auf die Erhöhung der Provisionserlöse sowie eine Reduzierung der Kosten zurückzuführen ist. Das Eigenkapital wuchs im Jahr 2004 um 500 000 Euro auf etwa 16,8 Millionen Euro an.

Die Bank zahlt ihren rund 9250 Mitgliedern wieder eine Dividende von 5,25 % auf ihre Geschäftsguthaben aus. Dem Jahresabschluss und der Gewinnverwendung stimmte die Vertreterversammlung einhellig zu.


Die Volksbank sieht sich in derzeitiger Konstellation „gut aufgestellt“. Änderungen bei den sechs Bankstellen sowie den drei SB-Filialen sind nicht geplant: „Wir sehen uns weiter als Flächenbank“, betonte von Seggern.

Für das Geschäftsjahr 2005 erwartet die Geschäftsleitung aufgrund der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ein leicht abgeschwächtes Ergebnis. Die Nachfrage nach Investitionskrediten wie auch die Entwicklung im Wohnungsbau seien verhalten. Hinzu komme ein nach wie vor niedriges Zinsniveau.

Ronald Bredendiek neu in den Aufsichtsrat gewählt

Vorstand und Aufsichtsrat

der Volksbank Ganderkesee-Hude wurden am Dienstagabend einstimmig entlastet. Wieder in den Aufsichtsrat gewählt wurden Ursula Stöber aus Ganderkesee sowie Klaus Poppe aus Falkenberg, der gleichzeitig weiterhin als Vorsitzender des Gremiums fungiert.

Reinhard Meyer aus Hengsterholz, der kurz vor Erreichen der Altersgrenze steht, schied auf eigenen Wunsch aus dem Aufsichtsrat aus (die NWZ berichtete bereits). Klaus Poppe bedankte sich mit einem Rückblick auf Meyers mehr als 23-jährige Tätigkeit im Aufsichtsrat. Zum Nachfolger wählten die Vertreter Ronald Bredendiek aus Bookhorn.

Die Volksbank hatte Ende des vergangenen Jahres 9252 Mitglieder, 25 542 Kunden mit 48 397 Konten und 1237 Depots. Zurzeit gibt es 88 Vollzeit-Stellen. Zum Personal gehören auch acht Auszubildende.

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