HUDE - Bei herbstlichem Wetter lockte der Staudenmarkt am Sonnabend zahlreiche Käufer auf den Schützenplatz. Dort wartete wieder eine große Auswahl an günstigen Grünpflanzen auf alle Gartenfreunde. Die Aktionsgemeinschaft für Hude (AGfH) hatte zum Markt eingeladen, Renate Stümer übernahm die Organisation. Rund 35 Aussteller boten auf dem Schützenplatz ihre Gewächse feil. Die Verkäufer kamen aus Hude, Brake und Delmenhorst, waren aber auch aus Neerstedt, Oberhausen und Bad Zwischenahn angereist.
„Es sind viele neue Anbieter dabei“, freut sich Renate Stümer. „Sie kommen teils von anderen Märkten und haben auch echte Raritäten dabei.“ Die Organisatorin bezeichnet das Angebot als „gelungene Vielfalt“. „Neben Sträuchern werden auch viele Wasserpflanzen und Kräuter angeboten. Es gibt hier alles, was das Herz begehrt“, so Renate Stümer. Mit der Resonanz ist sie sehr zufrieden: „Die ersten Leute kaufen schon, bevor wir fertig aufgebaut haben. Der Markt wächst von Jahr zu Jahr.“
Zu den Hobbygärtnern, die überschüssige Pflanzen zum Verkauf anbieten, gehören auch Uta Schäning und Bernd Eilers. Sie fahren seit vier Jahren nach Hude und haben hauptsächlich Stauden im Programm. „Alles kommt aus unserem eigenen Garten“, erklärt Bernd Eilers stolz. „Das Sortiment ändert sich laufend, weil wir immer mal ein paar neue Sachen ausprobieren. Und wenn es zu viel wird, gehen wir auf den Staudenmarkt“, so der Gartenfreund.
Der Staudenmarkt in Hude erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Trotz frischer Temperaturen schlenderten bereits am frühen Morgen zahlreiche Interessenten über den Schützenplatz, um Nachschub für ihren Garten zu erwerben. Neben Herbstzeitlosen, Fadenknöterich, Schlangenkopf und Mädchenauge wurden unter anderem auch Rhododendren, Pampagras oder Hibiskus angeboten. Winterastern, Lampionfrüchte und selbst gekochte Marmelade sorgten für herbstliches Flair an den Ständen.
Zusätzlich zu den Pflanzen bekamen die Hobbygärtner auch wertvolle Tipps und Ratschläge zum richtigen Umgang mit ihren Neuerwerbungen. Manch ein Gartenfreund verriet sein Rezept für einen „grünen Daumen“, etwa den Einsatz von Mikroorganismen. Und einige Verkäufer schlugen auch schon mal im Pflanzenlexikon nach, damit ihre Kunden sich im Frühjahr auf jeden Fall an einem blühenden Garten erfreuen können.
