HUDE - Rechtzeitig zu Weihnachten wurden nun die ehrenamtlich tätigen Referenten des Verbandes der Serviermeister und Restaurantfachleute der Sektion Weser-Ems (VSR Weser-Ems) belohnt. Alle zwei Jahre lädt der Vorstand sie zum Schlemmen ein – diesmal in den Klosterort Hude. Hinter den Mauern der Klosterruine, in der Klosterschänke, verwöhnten Geschäftsführer Jens Burgdorf und sein Team die Gäste kulinarisch mit einer Apfel-Meerrettichsuppe, Wildschweinbraten und einer Dessertvariation.

Zwischendurch zeigte Burgdorf den Gästen das Haus und die neuen Ferienwohnungen. Als I-Tüpfelchen ging es dann noch in die Remise, einer Weinstube mit fränkischen Weinen. Aber nicht nur für das leibliche Wohl war gesorgt, zur Klosterschänke gehört nämlich auch ein kleiner Laden mit exklusiven Accessoires für Haus und Garten. Dieser wird jedes Wochenende von Susanne Burgdorf geöffnet.

Alle zwei Jahre veranstaltet der VSR Weser-Ems ein solches Essen für die Referenten. Die wiederum sind selbst Mitglieder im Verband und sorgen für die praktische und theoretische Weiterbildung. Teilnehmen kann an den Seminaren jeder, Nichtmitglieder müssen sie allerdings bezahlen. Auf dem Programm der überbetrieblichen Ausbildung stehen unter anderem „Der gedeckte Tisch“, „Flambieren, tranchieren, filetieren“, „Bankettkunde“, „Serviettenfalten“ oder „Spirituosenkunde“. „Wir bereiten die Azubis auch auf Zwischen- und Abschlussprüfungen vor“, berichtet der Vorsitzende Günther Kreuzer. Im Januar steht für einige Schüler der Oldenburger BBS III und des VSR Weser-Ems außerdem das traditionelle Grünkohlessen in Berlin auf dem Plan.

1986 gegründet, hat der Verband inzwischen 200 Mitglieder, darunter Meister, Inhaber, Ausbilder, Fachkräfte, Fachlehrer und Auszubildende. Jüngstes Mitglied aller Zeiten ist übrigens Leni Burgdorf, die wenige Wochen alte Tochter von Jens und Susanne Burgdorf.