HUDE - HUDE/ROH - Architektin Marion und ihr Mann Hoka Leverenz sind Eigentümer, Erschließer und Planer des Baugebiets an der Wilhelmstraße in Hude. Auf insgesamt 2,7 Hektar sollen dort auf 32 Bauplätzen Einfamilienhäuser entstehen. Gestern wurde das Bauschild von den Investoren Leverenz aufgestellt, nachdem vor wenigen Tagen mit der Erschließung begonnen worden war.
Die Bauplätze, die ab 600 bis rund 800 Quadratmeter groß sind, werden zur Hälfte (17 Grundstücke) von der Gemeinde für 73 Euro pro Quadratmeter vermarktet. Die andere Hälfte verkauft der Investor selbst.
Insgesamt 140 Interessenten für Bauplätze in Hude gibt es. „Anfang der kommenden Woche werden wir Interessenten anschreiben“, gibt Roland Arndt, Wirtschaftsförderer der Gemeinde, dann den Startschuss für die Vermarktung der Grundstücke im Gebiet an der Wilhelmstraße. Mit Beginn der Sommerferien sollen die Häuslebauer los legen können.
Wichtig war es Hudes Bürgermeister Axel Jahnz, vor Ort nochmals darauf hinzuweisen, dass auch die Grünstreifen von fünf Metern Breite am Rand des Baugebiets, die zum Teil mit alten Bäumen bewachsen sind, erhalten bleiben. Sie sind als nicht überbaubare Flächen im Bebauungsplan ausgewiesen. „Eine Befreiung wird es nicht geben“, betonte Jahnz, dass er nicht für Ausnahmen zu haben ist. Ein Feuchtbiotop, das in der Mitte der überplanten Fläche liegt, ist bei den Planungen ebenfalls berücksichtigt worden.
Über zwei Zufahrten wird das gesamte Baugrundstück von der Wilhelmstraße zukünftig von den Anliegern zu erreichen sein. Eine weitere, kleinere Zufahrt führt von der Straße Am Georgsmoor an den dort geplanten Spielplatz und an ein Eckgrundstück heran. Auch ein Fuß- und Radweg als Maßnahme zur Schulwegsicherung entlang der Wilhelmstraße, der zuletzt den Ausschuss für Gemeindeentwicklung des Rats der Gemeinde Hude beschäftigt hatte (die NWZ berichtete), soll angelegt werden.
Die Investorengesellschaft Leverenz zeichnet ebenfalls für die abgeschlossenen Projekte „Ladillengebiet/Seeufer“ und „Am Sonnentau“ in Hude verantwortlich.
