Hude - Manchmal geht es ganz schnell: Erst die Diagnose Demenz. Und in einem rasanten Tempo verändert sich der Betroffene. Da ist es gut, wenn man sich als Angehöriger schon ein wenig auf die Zeit vorbereitet, in der nichts mehr so sein wird wie bisher.

Wenn sich ein vertrauter Mensch sehr verändere, vieles vergesse oder durcheinanderbringe, bedeute das eine große Belastung für alle, besonders für die ihm nahestehenden Menschen, so Elisabeth Loch, Pflegedienstleiterin der Diakonie-Sozialstation in Hude, und Imke Högermann von der AOK.

In einem Kursus, den AOK und Diakonie-Sozialstation in Hude schon seit Jahren regelmäßig anbieten, erhalten die Teilnehmer Einsichten in die Erlebniswelt des kranken Menschen, um besser zu verstehen, was da vorgeht. Und es gibt Hinweise für den täglichen Umgang miteinander, der oft nicht leicht ist. Auch, wie die Pflege am besten gelingen kann, ist Thema. Die Teilnehmer erfahren auch etwas über wichtige Hilfs- und Beratungsangebote. Und sie haben die Möglichkeit, sich mit anderen Betroffenen auszutauschen.

Der nächste Kursus „Pflege von dementiell erkrankten Menschen“ startet am 3. Februar in Hude. Vier Montage, jeweils 16 bis 18 Uhr, sind unter Leitung von Imke Högermann und Elisabeth Loch vorgesehen. Anmeldung unter t   04408/60707.

Klaus Derke
Klaus Derke Redaktion Hude