HUDE - Der Schützenverein Hude traf sich am Freitag im Schützenhaus zur diesjährigen Jahreshauptversammlung. Dabei blickte Vorsitzender Frank Auffarth auf ein ereignisreiches Jahr zurück. Zudem wurden zahlreiche Schützen für ihre langjährige Mitgliedschaft ausgezeichnet.
Geehrt wurden für 25-jährige Mitgliedschaft Margot Bendig, Lore Böhm, Michaela Schramm, Jörg Bendig, Wilhelm Bolte, Horst Siemers sowie in Abwesenheit Anke Rosenthal, Joschko Griesbach, Wolfgang Mesch, Karl-Heinz Rüthemann und Hugo Schmidt. Für 40 Jahre Mitgliedschaft im Deutschen Schützenbund wurden Bernfried Jüchter und in Abwesenheit Enno Thümler ausgezeichnet. Stolze 50 Jahre ist Karl-Heinz Auffarth den Schützen treu. „Das ist eine ganz besondere Leistung“, lobte 2. Vorsitzender Holger Zabrodsky, der die Ehrungen vornahm.
Ein kleines Präsent erhielt Heiner Pape für seine Dienste als Fahnenbegleiter über 25 Jahre. Fahnenträger ist seit einem Vierteljahrhundert Heiko Schütte, der ebenfalls als Dankeschön ein Geschenk erhielt.
Ein weiterer Programmpunkt war die Aufnahme neuer Mitglieder in den Schützenverein, darunter zahlreiche Jugendliche. Neuwahlen standen in diesem Jahr nicht auf der Tagesordnung.
Vorsitzender Frank Auffarth blickte zudem auf das letzte Jahr zurück. Er lobte vor allem das Schützenfest als Aushängeschild des Vereins und die zahlreichen Arbeitseinsätze der Schützen. „Nachdem die Mauer unseres Schützenhauses eingestürzt war, haben wir es innerhalb eines Jahres geschafft, den Schießstand zum Schützenfest wieder fertig zu haben“, betonte Frank Auffarth. Er dankte den Schützen für ihren Einsatz. „Es war ein arbeitsintensives Jahr, in dem wir aber auch viele schöne Stunden verlebt haben“, so der Vorsitzende. Im 111. Jahr des Bestehens des Huder Schützenvereins sei das Schützenfest wieder gefeiert worden. Zusammen mit dem würdigen Umzug und einem schönen Königsball sei es eine gelungene Veranstaltung gewesen.
Der Vorsitzende äußerte aber auch Kritik. So müssten sich die Huder Schützen im Bereich der Jugendarbeit stärker engagieren. Es sei ganz normal, dass die Schützenschar älter werde, aber der Nachwuchs müsse gesichert sein. Ein weiteres Thema war der Umbau des Schützenhauses. Nach dem Einsturz einer Mauer (die NWZ berichtete) wird das Gebäude saniert und der Schießstand modernisiert. Die Arbeiten daran sind in vollem Gange. Mit einem Ausblick auf das Jahr 2009 und das kommende Schützenfest endete die Jahreshauptversammlung.
