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Landesforsten Versteigern Eichen In Hurrel wird das Holz verkauft

Hude/Hurrel - Die Versteigerungseichen auf dem Holzlagerplatz in Hurrel bei Hude haben jetzt den letzten Schnitt erhalten. Sie liegen einzeln und auf Unterlagen, so dass Kaufinteressenten jeden einzelnen Stamm von allen Seiten begutachten und ihr Gebot abgeben können.

„Der Eichenlagerplatz in Hurrel ist einer von insgesamt sechs Lagerplätzen der Niedersächsischen Landesforsten, deren Angebot an Eichenstammholz von den Käufern jetzt besichtigt und bis Anfang März beboten werden kann“, erläutert Dr. Martin Dippel vom Forstamt Neuenburg die Vorgehensweise.

Siebzig Firmen aus ganz Deutschland sowie aus Polen, Österreich, Dänemark und den Niederlanden werden mit Katalogen über die angebotenen Hölzer versorgt. Davon haben im vorigen Jahr 24 Firmen ihre Gebote abgegeben.

„Aufgrund der katastrophenbedingt schwierigen Lage der Forstwirtschaft wird in diesem Jahr mit 3000 Kubikmetern nur halb so viel Eiche angeboten wie im Vorjahr“, weiß Henning Tote von der Betriebsleitung der Landesforsten in Braunschweig. „Gleichzeitig ist die Nachfrage nach Eichenholz weiterhin hoch, so dass wir mindestens mit den guten Preisen der Vorjahre rechnen.“

Auch auf dem Lagerplatz in Hurrel in der Gemeinde Hude beträgt das Holzangebot mit 350 Kubikmetern laut Landesforsten nur etwa ein Drittel der sonst üblichen Menge.


Begehrtes Holz

Etwa 140 bis 220 Jahre müssen Eichenbäume wachsen, bis die unteren Stammteile eine Dimension für hochwertige Verwendungszwecke erreicht haben. Das sehr haltbare Holz der Eiche wird dann als Furnier für Möbel und Türen, als massives Fußbodenholz und für den hochwertigen Möbel- und Innenausbau verwendet. Aber auch im Fachwerkbau, zum Beispiel für Restaurierungen, werden immer wieder überstarke Balkenquerschnitte benötigt.

Material für Fassbauer

„Insgesamt ist Eiche nach wie vor im Trend, wie der Blick in Möbelhäuser zeigt. Aber auch die Nachfrage französischer Fassbauer in Süddeutschland treibt den Bedarf nach Eiche in die Höhe“, schätzt Henning Tote die Marktlage ein. Für Interessierte steht das Angebot auch im Internet zum Download. Dort kann man später auch die erzielten Erlöse nachlesen.

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