Hude/Iprump - Als eine touristisch interessante Angelegenheit bezeichnete Hudes Bürgermeister Holger Lebedinzew in der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Finanzen und Wirtschaft die Idee einer Fährverbindung zwischen Iprump (Gemeinde Hude) und den Bornhorster Huntewiesen für Radfahrer und Fußgänger. Laut Lebedinzew hat Oldenburgs Oberbürgermeister Jürgen Krogmann bei ihm angefragt, ob die Gemeinde Hude grundsätzlich daran Interesse habe und sich eventuell auch an einer Finanzierung beteilige.
Man wolle „vorsichtig signalisieren“, dass das Interesse da sei, sagte Lebedinzew im Ausschuss. Er hatte schon im September auf Nachfrage unserer Redaktion gesagt, dass er durchaus den Charme einer solchen Radwegverbindung sehe und es ja vielleicht Möglichkeiten gebe, für ein solches touristisches Projekt Fördermittel zu bekommen. Von Huder Seite wolle man die Idee jedenfalls positiv weiterbegleiten.
In der Sitzungsvorlage für den Ausschuss für Gemeindeentwicklung und Umwelt am Mittwoch kündigt die Huder Verwaltung an, den Initiatoren eine Gelegenheit zur Vorstellung der Idee in einer der nächsten Ausschusssitzungen zu geben. Das soll im ersten Quartal 2021 geschehen. Laut Lebedinzew wäre ja auch denkbar, dass so eine Fähre in der Saison von Ehrenamtlichen betrieben werde. Solche Beispiele gebe es an der Weser.
