HUDE - Nicht nur der viel zitierte Wettergott meinte es gut mit den Teilnehmern des Huder 7777-Meter Jubiläumslaufes, der am Sonnabend am Schulzentrum am Huder Bach startete, auch alle anderen Mächte standen offenbar auf der Seite der Läufer: Pünktlich um 16 Uhr gab Ralf Rüdebusch das Startsignal für die Läufer; knapp 15 Minuten später konnten dann auch die Walker auf die Strecke. Da war es auch schon höchste Zeit, denn nur etwas über 29 Minuten nach dem Start war der erste Läufer schon wieder am kombinierten Start- und Zielpunkt angekommen.

Vor dem Start hatte Ulrich von Maydell, Stadionsprecher des FC Hude, die Läufer noch einmal gebeten, trotz der Absicherung durch die Polizei und die Feuerwehr vorsichtig zu sein. Und auch Bürgermeister und Schirmherr Axel Jahnz hatte den Läufern noch einige gute Wünsche mit auf den Weg gegeben.

Dann ging es bei schweißtreibenden Temperaturen auf die Strecke. Organisator Bernd Punschke, der natürlich auch selbst zu den Läufern gehörte, meinte nach dem Lauf: „Natürlich es hätte ein paar Grad kühler sein können, aber da wollen wir mal nicht meckern. Es hätte ja auch regnen können, das wäre uns auch nicht recht gewesen.“

Den offenbar gut trainierten Läufern scheinen die Temperaturen tatsächlich nicht viel ausgemacht zu haben, die zur Sicherheit anwesenden Helfer des DRK-Rettungsdienstes und Rettungsarzt Daniel Bartels bekamen nichts zu tun. Wasser und frisches Obst waren bei den Läufern am Zielpunkt aber dennoch heiß begehrt. Dass kein offizieller Sieger ermittelt wurde, tat der Motivation der Sportler keinen Abbruch und immerhin warteten am Ziel eine ganze Menge Zuschauer, die jeden Sportler mit großem Geschrei und Applaus begrüßten. Zusammengenommen zählte das Teilnehmerfeld der Walker und Läufer rund 200 Männer und Frauen. Der älteste Teilnehmer gab als Geburtsjahr 1937 an, die Jüngste wurde 1999 geboren.

Und so konnte Punschke am Nachmittag dann auch ein rundum positives Fazit ziehen: „Es ist einfach super gelaufen, ich bin zufrieden, alle Teilnehmer waren hochzufrieden. Niemand hat sich verlaufen oder ist verloren gegangen, niemand hat medizinische Hilfe gebraucht, besser geht es nicht.“ Lediglich einige etwas undisziplinierte Autofahrer habe es entlang der Strecke gegeben. „Aber auch das war nicht wirklich ein Problem“, so Punschke.