HUDE - HUDE/LD - In diesem Jahr fand in Hude wieder eine Haussammlung für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge statt. Im November waren 22 Schüler der Peter-Ustinov-Schule unterwegs und sammelten 2277,27 Euro. Hinzu kommen 495 Euro aus Kranzspenden der Huder Vereine.

Der Vorsitzende des Ortsverbandes Hude, Dieter Holsten, dankt im Namen des Volksbundes allen Spendern und der Schulleitung sowie dem Lehrerkollegium. Ein besonderer Dank geht an Claudia Fruhner für ihre ehrenamtliche Mithilfe.

Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge ist eine gemeinnützige Organisation, die im Auftrag der Bundesregierung weltweit für die deutschen Kriegsgräberstätten sorgt. Er finanziert sich zu mehr als 90 Prozent aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden. In 44 Ländern pflegt und erhält der Volksbund die Gräber von zwei Millionen Kriegstoten auf 842 Friedhöfen.

Heute arbeiten viele Mitarbeiter des Umbettungsdienstes arbeiten in den meisten mittel-, ost- und südosteuropäischen Ländern, wo während des Zweiten Weltkrieges und der Folgezeit etwa drei Millionen deutsche Soldaten starben. Das sind mehr als doppelt so viele, wie auf den Kriegsgräberstätten im Westen ruhen. Bis heute konnten bereits mehr als 400 000 Gefallene umgebettet werden.

Darum, so der Volksbund, seien die Sammlungen so wichtig. Mit dem Schutz der Gräber werde die Menschenwürde der Opfer von Krieg und Gewalt gewahrt. Gleichzeitig werde ein Zeichen dafür gesetzt, dass in Deutschland das Werben um Toleranz, Frieden und Verständigung nicht nachlassen dürfe.