HUDE - Während in vielen Gemeinden die Ernte in der Landwirtschaft aufgrund des frühen, heißen Wetters Probleme aufwirft, scheint in der Gemeinde Hude die Welt noch in Ordnung zu sein. Die Landvolkverbände zeigen sich zufrieden mit den Voraussetzungen.
Gras ist unanfällig
So hat Hartwig Heyne, Vorsitzender des Landvolkverbands Altmoorhausen/Hemmelsberg, keine Klagen feststellen können. „Bei uns wird hauptsächlich Gras und Mais angebaut“, so Heyne. Beide seien dem Wetter gegenüber vergleichsweise unanfällig. „Das Gras wird mehrmals im Jahr geschnitten und die ersten beiden Durchgänge verliefen sehr gut“, berichtet der Landwirt. Gerade die frühe, warme Periode habe ein rasches Abmähen ermöglicht. „Der Regen jetzt ist auch gut, dann wächst das Gras wieder nach“, zeigt sich Heyne zufrieden. Und die Prognose, dass es wieder wärmer werden solle, stimmt ihn noch zuversichtlicher. „Dann können wir wieder abmähen. Für uns ist das Wetter wirklich ideal.“
Auf dem Hof von Jens Pape, Vorsitzender des Landvolkverbands Lintel, wird Korn angebaut. Dort konnte man noch keine Prognose zum erwarteten Ertrag abgeben. Die erste Kornernte befinde sich im Vorbereitungsstadium, so dass definitive Aussagen nicht möglich seien. Man hoffe aber auf eine Wetterbesserung, damit keine zu hohen Trocknungskosten für das geerntete Korn entstünden.
Regen hat regeneriert
Der Vorsitzende des Landvolkverbands Wüsting, Wilfried Siems, äußert sich ebenfalls zufrieden mit der aktuellen Situation. „Unsere Ernte ist im grünen Bereich“, so der Landwirt. Die sehr trockene Zeit habe die Ernte zwar nicht unbedingt positiv beeinflusst, aber es seien auch keine Schäden entstanden. „Und der Regen hat eigentlich alles regeneriert“, so Siems. In vollen Gang käme die Ernte aber erst, wenn das Wetter wieder wärmer und vor allem trockener sei. „Dann geht es los.“
