HUDE - Die Hoffnungen, dass auch Huder Unternehmen vom Konjunkturpaket II profitieren, haben sich erfüllt: Bei der vom Verwaltungsausschuss (VA) bereits am 23. Juni beschlossenen Auftragsvergabe für den Umbau der Grundschule Jägerstraße sind überwiegend örtliche Handwerker zum Zuge gekommen. Um die Vergabe hieb- und stichfest zu machen, hat die Gemeinde die Ergebnisse der öffentlichen Ausschreibungen zunächst dem Rechnungsprüfungsamt des Landkreises Oldenburg vorgelegt. Erst nachdem die Kontrolleure grünes Licht gegeben haben, veröffentlichte die Gemeindeverwaltung am Montag die Beschlüsse aus dem VA.
Die Gemeinde wird, wie berichtet, den größten Batzen aus dem Konjunkturpaket an der Grundschule Jägerstraße investieren. Die Mittel aus der so genannten Investitionspauschale (464 300 Euro) fließen komplett in dieses Projekt. Die Ausgaben belaufen sich insgesamt auf 757 000 Euro. Vorgesehen sind die energetische Sanierung sowie der Umbau des Ganztagsschulbereiches. Die ersten Bauarbeiten sollen in den Sommerferien starten, teilte der stellvertretende Fachbereichsleiter Olaf Hespe mit.
Der Auftrag für die Trockenbauarbeiten wurde der Firma Janik, Lemwerder, erteilt. Die Auftragssumme beträgt 106 502,98 Euro. Die Bodenbelagsarbeiten wird die Firma Janzen (Hude) ausführen. Der Auftrag hat ein Volumen von 34 318,76 Euro.
Auch die übrigen Gewerke bleiben in Huder Hand: Fliesen- und Plattenarbeiten übernimmt die Firma Griesbach (Auftragssumme 15 536,16 Euro), um den Sanitärbereich kümmert sich die Firma Horstmann-Werpup (Auftragssumme 7998,80 Euro), die Rohbauarbeiten leistet ebenfalls die Firma Griesbach (5630,60 Euro). Den Zuschlag für die Elektroarbeiten hat die Firma Diers (8653,69 Euro) erhalten, bei den Malerarbeiten kommt die Firma Janzen (9256,77 Euro) zum Zuge. Der Auftrag für die Erneuerung der Heizungsanlage wurde an Barz Haustechnik aus Hude erteilt. Die Auftragssumme beträgt 69 846,22 Euro und liegt damit deutlich unter den im Haushalt veranschlagten 120 000 Euro.
