HUDE - Zu einer außerordentlichen Mitgliederversammlung hatte der Vorstand des Schützenvereins Hude e.V. seine Schützenbrüder und -schwestern Freitagabend in das Vereinshaus am Schützenplatz eingeladen. Thema des Abends war die vom Vorstand vorgeschlagene Beitragsanpassung.

Die Erhöhung der Mitgliedsbeiträge wurde erstmalig vom Vorstand auf der Jahreshauptversammlung am 12. Februar vorgebracht, trotz hitziger Diskussion kam es an diesem Abend allerdings zu keinem Konsens unter den Schützen.

Frank Auffarth begrüßte die zahlreich erschienen Vereinsmitglieder und legte noch einmal ausführlich die Notwendigkeit einer Beitragserhöhung dar. „Das Ding hier muss bewirtschaftet werden“, so Auffarth, und die Kosten müssen gedeckt werden.

Zur Zeit wäre der Verein auch nicht mehr in der Lage, Rücklagen zu bilden. Plausibel dargestellt waren die allgemein gestiegenen Kosten, wie z.B. Strom- und Gaspreise.

Aus der Runde kamen konstruktive Vorschläge dazu, wie man im Kleinen wenigstens Kosten sparen kann, Auffarth nahm diese Anregungen gerne entgegen. Aber letztendlich konnten auch die Gegner der Beitragserhöhung ihre Augen nicht länger verschließen vor der Tatsache, dass die vorgeschlagenen Beitragserhöhungen das Minimum seien, um „den Verein weiterhin vernünftig führen zu können“.


Und so kam es dann bei der anschließenden geheimen Abstimmung zu einer relativ klarem Votum für die Beitragsanpassung. Von 33 stimmberechtigten Anwesenden stimmten 29 Schützen für die Anpassung, es gab drei Enthaltungen und eine Gegenstimme. Der Jahresbeitragssatz erhöht sich deshalb mit sofortiger Wirkung z.B. für Erwachsene von 60 auf 80 Euro€, für Schüler von 18 auf 20 Euro.