HUDE - Im Mai soll der erste Spatenstich erfolgen, bis Jahresende der Neubau fertig sein. Dann kann das DRK am Stöverskamp ausziehen.
Von Matthias Kosubek
HUDE - Nachdem der Huder Gemeinderat auf seiner jüngsten Sitzung mit überwältigender Mehrheit die Änderung des Bebauungsplanes Nr. 15 b beschlossen hat, steht dem Neubau einer Rettungswache neben dem Feuerwehrhaus an der Parkstraße nichts mehr im Wege. Am Montag dieser Woche wurde der Bauantrag eingereicht, im Mai soll mit dem Bau begonnen werden, der bis zum Jahresende abgeschlossen sein soll. Inzwischen wurden auch die auf dem Gelände stehenden Bäume (Ahorn, Douglasien, Ebereschen und Holunder) gefällt. Lediglich eine prägende Eiche blieb, wie es der Bebauungsplan vorsieht, stehen.Das 1700 Quadratmeter große Grundstück, auf dem der Neubau entstehen soll, gehörte der Gemeinde, die es zu einem symbolischen Preis an den DRK-Kreisverband verkauft hat. Der Vertrag wurde am 1. Februar bei einem Huder Notar von Bürgermeister Axel Jahnz, dem DRK-Kreisvorsitzenden Wolfgang Haubold und DRK-Dezernent Günter Bartels unterzeichnet.
Rund eine Million Euro will das Rote Kreuz in den Neubau investieren, in dem nicht nur die neue Rettungswache sondern auch Fahrzeuge des Katastrophenschutzes sowie des Behindertentransportes untergebracht werden. Im Obergeschoss werden die Kreisgeschäftsstelle und die des DRK-Ortsvereins sowie Schulungsräume eine neue Heimat finden. Auch die Hausnotrufe aus dem norddeutschen Raum werden künftig in dem Neubau zusammenlaufen und die daraus resultierenden Einsätze koordiniert.
Der bisherige Standort am Stöverskamp soll aufgegeben werden. Er entspricht nicht mehr den Anforderungen an ein modernes Rettungswesen. Gebaut wird nach den Plänen der Huder Architektin Ulrike Janz-Janzen. Die Gesamtnutzfläche liegt knapp unter 1000 Quadratmetern: 690 Quadratmeter im Erdgeschoss (davon allein 300 Quadratmeter Fahrzeugstellfläche), 300 im Obergeschoss. Der umbaute Raum umfasst etwa 5500 Kubikmeter.
Der Grünstreifen zur Bahnlinie und weiter bis zur Einmündung in die Parkstraße bleibt bestehen, ebenso der Pflanzstreifen zwischen Feuerwehrhaus und Rathaus einschließlich der beiden zum Gedenken an die Deutsche Einheit gepflanzten Eichen.
Zum Ausgleich für die Versiegelung der Flächen werden mindestens 1300 Quadratmetern an anderer Stelle (Bebauungsplangebiet Am Bahndamm/östlich St. Peterstraße) neu bepflanzt.
