HUDE/NORDENHOLZ -

Mehrere Hinweise für das Gebiet in Nordenholz sind eingegangen. Sie wurden zur Kenntnis genommen.

HUDE/NORDENHOLZ/RED - Für das geplante „Ansiedlungsgebiet“ auf dem ehemaligen Betonwerk- und Wienerberger-Gelände in Nordenholz sind mehrere Hinweise von Behörden und sonstigen „Trägern öffentlicher Belange“ eingegangen, die der Gemeindeentwicklungsausschuss (GEA) in seiner jüngsten Sitzung bei vier Enthaltungen zur Kenntnis genommen hat. Planer Michael Meier hatte aufgrund einiger Anregungen (auch aus der vorherigen GEA-Sitzung) einen überarbeiteten Plan vorgestellt. Da das Straßenbauamt weiterhin zumindest auf der Möglichkeit des nachträglichen Baus einer Linksabbiegerspur auf der Landesstraße (Langenberger Straße/Huder Straße) besteht, der Investor allerdings diese verteuernde Maßnahme ablehnt, hat Meier inzwischen nur noch eine Anbindung des Gebietes über die Nordenholzer Straße vorgesehen. Dies stieß bei den SPD-Vertretern auf Kritik. Nur eine Anbindung für ein Gewerbegebiet reiche nicht. Nach der noch ausstehenden Auslegung des Planes könnte dies noch

geändert werden.

Hinweise der Gemeinde Ganderkesee, das man künftig das Verkehrsaufkommen in Bookholzberg beobachten möge, stießen auf Unverständnis. Schließlich habe es während des Betriebs des Betonwerks und der Ziegelei deutlich mehr Schwerlastverkehr gegeben. Bei der künftigen gewerblichen Nutzung sei davon auszugehen, dass zumindest weniger schwere LKW von Nordenholz durch Bookholzberg fahren dürften.

Auf Wunsch des Investors wurde in einem Teilbereich der Erschließungsstraße auf Parkplätze verzichtet.

Die Handwerkskammer hatte darauf hingewiesen, dass der Ausschluss innenstadtrelevanter Sortimente bestimmte Handwerksbetriebe belasten könnte (etwa Möbeltischler, die auch im Geschäft verkaufen). Daher soll nun auf zehn Prozent der Ladenfläche der Verkauf solcher Produkte erlaubt sein.