HUDE/OLDENBURG - 36 Mitarbeiter und neun Azubis bleiben beschäftig. Betrieb wird in „abgespeckter Version“ fortgeführt.

von matthias eichler

HUDE/OLDENBURG - Aufatmen kann ein Teil der Belegschaft des Ford-Autoparks Brau am Hackenweg in Oldenburg: Zum 1. Januar 2006 wird sich das Huder Autohaus Ford Rüdebusch an diesem Standort engagieren. „Vielleicht können wir den Mitarbeitern eine sichere Zukunft bieten“, sagt Geschäftsführer Ralf Rüdebusch. Über die Investitionssumme möchte er aber „keine Auskunft geben“.

Mit 36 Beschäftigten und neun Lehrlingen, die ihre Ausbildung wie geplant beenden können, will der Autohändler den Betrieb in Oldenburg „in einer abgespeckten Version“ fortführen. Im Klartext heißt das: „Wir planen ein Konzept, das auf ein solides Kerngeschäft setzt“, erklärt der Geschäftsführer. Nebenschauplätze wie ein Motorradcenter soll es zukünftig nicht mehr geben. „Dass wir mit unserem Konzept erfolgreich sind, haben wir in Hude bereits bewiesen.“

Seit mehr als 40 Jahren besteht das Autohaus bereits in Hude, Rüdebusch führt das Unternehmen in der dritten Generation. Von der Umsetzung des Investitionskonzeptes in Oldenburg verspricht er sich auch für den hiesigen Betrieb nur Gutes: „Es ergeben sich Synergien, von denen beide Standorte profitieren können.“

Gute Verbindungen nach Oldenburg bestehen indes schon seit längerer Zeit: „Ich habe bei Brau gelernt und gearbeitet“, verrät der 36-Jährige. Darum kennt er viele der Mitarbeiter. Ein Grund mehr, als Investor einzusteigen. „Am Personal und dem Standort hat es nicht gelegen, dass der Betrieb insolvent gegangen ist.“ Rüdebusch ist überzeugt: „Gemeinsam mit unseren Huder Mitarbeitern können wir ein starkes Team in zwei Firmen werden.“