HUDE - Nach den Huder Bildmappen, die in den Jahren 1978 bis 1980 entstanden sind und den drei Huder Lesebüchern aus den Jahren 1981, 1991 und 1995 plant der Arbeitskreis Alt-Hude der Aktionsgemeinschaft für Hude (AGfH) die Herausgabe eines neuen Bildbandes. Die Idee hierzu wurde nach der sehr erfolgreich verlaufenen Ausstellung ,Hude im Wandel der Zeit geboren, die im Oktober 2006 im Huder Rathaus gezeigt wurde, erläutert Vorstandsmitglied Jürgen Boyn. Die Ausstellung dokumentierte mit großformatigen Aufnahmen von gestern und heute die Entwicklung des Ortes Hude. Da nur ein Teil der bei der AGfH vorhandenen Fotos gezeigt werden konnte, hatte Bürgermeister Axel Jahnz die Veröffentlichung eines Bildbandes angeregt.
Der Arbeitskreis will das etwa 100-seitige Werk zur in 2009 geplanten 777-Jahr-Feier Hudes herausbringen. Die Vorarbeiten sollen bis zum Sommer dieses Jahres abgeschlossen werden, damit der Bildband Ende 2008 noch rechtzeitig als Geschenk unterm Weihnachtsbaum liegen kann. Rund 150 Aufnahmen hat die AGfH bereits zusammengetragen. Einen Schwerpunkt sollen Aufnahmen aus dem ländlichen Raum und aus dem Vereinsleben bilden. Ein Hauptaugenmerk soll voraussichtlich auch auf Kirchen, Schulen und Mühlen aus dem gesamten Gemeindegebiet gelegt werden. Was uns noch fehlt, sind historische Aufnahmen aus den Dörfern der Gemeinde, sagt Jürgen Boyn. Er und seine Mitstreiter Martin Gerdes-Röben, Siegfried Mlinarzik und Harry Beutler würden sich freuen, wenn der AGfH alte Fotos zur Verfügung gestellt werden. Durch die digitale Fototechnik könnten Reproduktionen von alten Fotos direkt beim Besitzer der Fotos gemacht werden. Dadurch entfällt die Befürchtung, die alten Fotos könnten eventuell verloren
gehen, betont Boyn.
Der AGfH-Vorstand stellte sein Vorhaben jetzt in der Jahreshauptversammlung vor. Außerdem wurde bei dieser Gelegenheit auf den Staudenmarkt hingewiesen, der am Sonnabend, 12. April, von 8.30 bis 12.30 Uhr auf dem Schützenplatz stattfindet. Der Markt ist gedacht für Leute, die ihren Garten neu gestalten oder die Artenvielfalt vergrößern möchten. Es werden etwa 20 Anbieter erwartet.
In seinem Tätigkeitsbericht wies der Vorstand auch darauf hin, dass Anfang März rund 80 Nistkästen im Klosterbezirk und am Pastorenkamp gereinigt wurden.
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