Hude - Mit der grundlegenden Sanierung der Flensburger Straße in Hude beschäftigt sich der Ausschuss für Gemeindeentwicklung und Umwelt in seiner öffentlichen Sitzung am Mittwoch, 11. März, ab 16 Uhr, im Feuerwehrhaus an der Parkstraße.
Laut Gemeindeverwaltung hat das Planungsbüro Ingwa zwei Ausbauvarianten erarbeitet, die am 18. Februar bereits den Anliegern im Verlauf einer Versammlung vorgestellt worden seien.
Die Variante 1
Die Variante 1 sieht demnach eine Straßenbreite von 4,50 Meter vor. Einen Gehweg gibt es hier nicht mehr, so dass die Straße in ihrer ganzen Breite genutzt werden kann. Zu Beginn der Straße erfolgt eine optische Einengung, welche die Straßenbreite auf 3,50 Meter reduziert. Bei einer Straßenbreite von 4,50 Meter im weiteren Verlauf können sich zwei Fahrzeuge begegnen. Die Kosten für den Ausbau belaufen sich auf circa 159 500 Euro.
Die Variante 2
Variante 2 hat eine Straßenbreite von fünf Meter. Der Hochbordstein wird laut Planer durch eine ebenerdige Rinne ersetzt, welche die Fahrbahn optisch in zwei Bereiche teilt. Bei der Breite von fünf Meter sei auch eine Begegnung von Lkw und Pkw, in angemessener Geschwindigkeit, möglich, heißt es. Weiterhin soll die Straße im Wendebereich mit einer kreisrunden Pflasterfläche aufgelockert werden. Die Kosten werden auf circa 152 200 Euro geschätzt. Ein verkehrsberuhigter Ausbau komme nicht in Frage, weil die erforderlichen Parkplätze aufgrund der beengten Verhältnisse nicht realisierbar seien.
Was sagen die Anlieger?
Die Anlieger wünschen laut Verwaltung fast einstimmig Variante 2. Sie fürchten jedoch ein Problem mit parkenden Autos auf dem nur optisch abgesetzten Gehweg. Parkbuchten seien aufgrund der geringen Breite der Straßenparzelle aber nicht möglich und in einer Tempo 30-Zone auch nicht vorgesehen, heißt es vonseiten der Verwaltung.
