HUDE - HUDE/KAB - Am Bahnhofstunnel in Hude haben gestern in den Morgenstunden die Reinigungsarbeiten begonnen. Vier Mitarbeiter des Baubetriebshofes rückten dem Schmutz und den Schmierereien im wahrsten Sinne des Wortes mit Hochdruck zu Leibe. Die erforderlichen Geräte stellte die Huder Firma Niggemann Reinigungstechnik zur Verfügung, das Reinigungsmittel lieferte die Deutsche Bahn.

Laut einer Vereinbarung ist die Gemeinde Hude für die Instandhaltung des Tunneldurchgangs zuständig, während die Bahn sich – eigentlich – um die Zugänge zu den Bahngleisen kümmern müsste. Man habe sich jedoch darauf verständigt, dass die Gemeinde auch die Reinigung der Gleisaufgänge mit übernimmt und die Bahn dafür das Reinigungsmittel stellt, erklärte gestern der stellvertretende Fachbereichsleiter Thomas Settelmeier, der gemeinsam mit Hudes Bürgermeister Axel Jahnz vor Ort war. Gestern mussten die Mitarbeiter des Baubetriebshofes zunächst herausfinden, in welcher Konzentration das Reinigungsmittel aufgetragen werden muss, um Boden, Wände und Geländer des Tunnels effektiv säubern zu können. Ein erster Test an einer Wand zeigte, dass die gewählte Konzentration nicht ganz ausreichte.

Bis Donnerstag soll die Reinigung planmäßig dauern. Der Tunnel bleibt jedoch die ganze Zeit passierbar – wenn auch nicht in voller Breite –, und auch der Zugang zu den Gleisen wird sichergestellt. Nur mit ein wenig Wasser bzw. Nebel müssen die Passanten zeitweise rechnen.

Ziel der Reinigung ist es, den Tunnel heller und freundlicher wirken zu lassen. Nach Ostern werden zusätzliche Beleuchtung und zwei Notrufsäulen installiert, um für mehr Sicherheit zu sorgen. Der Tunnel wird zudem täglich von Müll befreit, Polizei und Ordnungsamt führen verstärkt Kontrollen durch.