Hude - Auch in der Gemeinde Hude heißt es am Freitag, 5. April, das erste Mal „Reparieren statt wegwerfen“. Stattfinden wird das Repair-Café von 17 bis 19 Uhr im Kulturhof, Parkstraße 106.
Nach der positiven Resonanz beim Informationsabend in Hude, als am 19. März etwa 20 Bürgerinnen und Bürger Interesse zeigten, sich aktiv für die Stärkung der Reparatur-Kultur in der Gemeinde einzusetzen, geht es nun los. Beim Repair-Café helfen erfahrene Reparateurinnen und Reparateure den Besuchern kostenlos dabei, die Fehler bei den mitgebrachten defekten Alltagsgegenständen zu finden und bestenfalls zu beheben. Die Erfahrung aus den Repair-Cafés in anderen Gemeinden zeigt, dass es bei Kaffee und Kuchen in entspannter Atmosphäre gemeinsam häufig gelingt, die Dinge wieder instand zu setzen.
Aufgrund der vielfältigen Kenntnisse und Interessen der Bürgerinnen und Bürger ist das Angebot des ersten Abends bereits breit aufgestellt. In Hude wird Unterstützung bei Reparaturen von Kleingeräten in den Bereichen Elektronik, Elektrik und Mechanik sowie Hilfe rund um Softwarefehler angeboten. Außerdem wird die Fahrradwerkstatt geöffnet sein.
Herzlich eingeladen sind alle, ob mit kaputten neuwertigen Gegenständen, liebgewonnenen Alltagsgeräten älterer Bauart, angeschlagenen Fahrrädern oder sonstigen defekten Produkten. Gemeinsam soll versucht werden, deren Lebensdauer zu verlängern und sie damit vor dem Wegwerfen zu bewahren.
Unabhängig von der bisher guten Resonanz freut sich das Repair-Café über weitere Mitstreiterinnen und Mitstreiter. Bei Interesse, Anregungen oder Fragen steht Ansprechpartner Stefan Lau per E-Mail an repair-cafe.hude@gmx.net zur Verfügung.
Das Repair-Café wird im Rahmen des Projektes „Mach mit beim Klimaschutz“ des Landkreises Oldenburg unterstützt. Es wird durch die Nationale Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums gefördert.
