HUDE - Ein selbst kreiertes Würfelspiel mit dem Namen „Russisches Roulette“ war am Sonntagnachmittag einer der Verkaufsschlager beim Basar der Huder Reha-Sportgruppe. Viele Besucher probierten das Spiel aus, bei dem es gilt, möglichst schnell 40 Stäbchen durch einen Holzdeckel in einem Glas verschwinden zu lassen, und griffen zum Preis von acht Euro zu. Aber auch Topflappen, Schürzen, Kissen, Decken, Körnersäcke, Lampen, Patchwork-Artikel, Schals, Türkränze und Gestecke fanden ihre Abnehmer.
Das ganze Jahre über war ein Kreis von zwölf Frauen damit beschäftigt, Handarbeiten für den vom Festausschuss der Reha-Sportgruppe vorbereiteten Basar zu fertigen. Die Gruppe trifft sich regelmäßig an jedem zweiten Montag von 9 bis 12 Uhr in den Vereinsräumen an der Parkstraße 20 (über der Drogerie Rossmann) zum Frühstücken und Handarbeiten. Den Basar gibt es jetzt seit mehr als 15 Jahren. „Freiwillige Helfer sind immer gerne gesehen. Besonders willkommen sind Leute mit neuen Ideen“, sagt Barbara Rother, die zusammen mit Sigrid Bodes zu den Initiatorinnen des Basarkreises gehört – „ohne die Beiden würde es nicht laufen“, lobt die Schriftführerin der Reha-Sportgruppe, Edith Kühne, ihr Engagement.
Der Erlös des Basars, zu dem auch wieder ein Kuchenbüfett gehörte, wird von der Reha-Sportgruppe für die Finanzierung neuer Geräte verwendet.
Nächste Gelegenheit, liebevoll gefertigte Basarartikel zu erwerben, besteht am Sonntag, 25. November, von 14 bis 18 Uhr im Pfarrheim der katholischen Kirchengemeinde. Dort werden die Handarbeiten ein weiteres Mal angeboten.
