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Schule Phänomenta-Fisch hängt noch nicht am Haken

Hude - Es war eine erste Ideenskizze von Architekt Hermann Dunkler-Gronwald Ende 2019 präsentierte. Und sie begeisterte viele. Der geplante Phänomenta-Spielplatz an der Peter-Ustinov-Schule aber fällt wohl vorerst der erwarteten schlechteren Finanzsituation durch die Corona-Krise zum Opfer. Der Vorschlag der Verwaltung für die Sitzung des Ausschusses für Jugend und Gesellschaft an diesem Mittwoch ist jedenfalls, mit einem Mitteleinsatz von nur rund 22 600 Euro lediglich das Naturklassenzimmer durch den Zweckverband herrichten zu lassen. Die Anlage soll allerdings so erfolgen, dass später auch die ursprüngliche Planung mit Fühlpfad, Experimentierstationen, Wasserspielen und weiteren Erlebniszonen umgesetzt werden kann. Insgesamt waren einmal Kosten von rund 116 000 Euro für den Phänomenta-Spielplatz veranschlagt, bei einer eventuellen 50-prozentigen Förderung aus dem Leader-Programm.

Kita-Pläne

Zum Ende der diesjährigen Sommerferien sollen endlich die ersten Aufträge für den Neubau der Kita an der Amselstraße in Hude vergeben werden können. Das hofft Bürgermeister Holger Lebedinzew. „Wenn alles klappt, sind wir dann Ende des Jahres 2021 fertig“, so Lebedinzew. er geht von 14 Monaten Bauzeit aus. Es gab aus den verschiedensten Gründen immer wieder Verzögerungen, ursprünglich war auch schon mal von einer Fertigstellung im Frühjahr 2020 die Rede gewesen. Jetzt aber soll der erste Spatenstich nach den Sommerferien 2020 endlich kommen.

In der öffentlichen Sitzung des Ausschusses für Jugend, Gesellschaft und Soziales die an diesem Mittwoch, 17 Uhr, in der Halle am Huder Bach stattfindet, steht der Kita-Neubau noch einmal im Blickpunkt. Der Ausschuss berät über die Beschlussempfehlung, den Neubau mit einer Photovoltaikanlage zu versehen. Eine weitere Planänderung, denn ursprünglich war eine Luft-/Wärmepumpe zur Beheizung des Kindergartens vorgesehen, die in Spitzenzeiten Unterstützung von einer Gasbrennwerttherme erhalten sollte und natürlich auch Strom benötigte. In der Vergangenheit seien bei der Kopplung von Wärmepumpe mit Gasbrennwertgerät keine guten Erfahrungen gemacht worden, so die Verwaltung in ihren Erläuterungen. Außerdem gebe es Probleme, die Zu- und Abluft zu regeln, wenn der Technikraum direkt am Eingangsbereich entstehe.

Deshalb nun eine Kehrtwende: Laut Verwaltung wurde geprüft, ob gesetzliche Vorgaben auch durch Einbau einer Photovoltaik(PV)-Anlage erfüllt werden können. Das Ergebnis: Laut Verwaltung ist eine PV-Anlage mit einer Fläche von 275 Quadratmeter notwendig, die rund 46 750 kWh Strom pro Jahr produziert. Der Kindergarten, so wurde berechnet, würde 30 000 kWh pro Jahr benötigen, der überschüssige Strom könnte ins Netz eingespeist und durch den Stromversorger vergütet werden. Die Mehrkosten durch die Photovoltaikanlage im Vergleich zur Wärmepumpe betragen demnach rund 72 000 Euro. Die Investition amortisiere sich in knapp 14 Jahren. Bei einer Lebensdauer von 20 Jahren sei der Einbau der PV-Anlage wirtschaftlich, heißt es. Jetzt hat der Ausschuss das Wort.

Klaus Derke
Klaus Derke Redaktion Hude
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