HUDE - Der Reitsport hat das Leben von Natascha und Wilfried Lawrenz geprägt: Nicht nur, dass sie sich über ihre Liebe zu Pferden kennen gelernt haben. Jetzt hat das Ehepaar aus Hude auch den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt und im Klosterort ein Fachgeschäft für Reitsport im Gewerbegebiet „Zur Burg“ eröffnet.

„Beim Reitclub Hude hatten wir schon einen kleinen Raum als Testmarkt eingerichtet, um zu ermitteln, ob überhaupt Bedarf besteht“, berichtet Natascha Lawrenz von den Anfängen. Als dort die ersten Erfolge verbucht werden konnten, dachte sich das Paar: „Dann machen wir es jetzt richtig.“

Ein halbes Jahr dauerte die Planungsphase, die parallel zu dem Testladen im Reitclub lief. Auf 220 Quadratmetern bietet das Ehepaar Lawrenz nun alles, was der Reitsportbegeisterte benötigt: vom Sattel über Bekleidung bis hin zu Zubehör oder der Sattelanpassung im eigenen Stall.

„Wir haben unseren großen Traum realisiert“, sagt Natascha Lawrenz, die vor vielen Jahren schon einmal die Idee hatte, ein solches Geschäft zu eröffnen. Damals kannte sie ihren heutigen Mann noch gar nicht. Gemeinsam haben die Eheleute den Wunsch nun Wirklichkeit werden lassen.

Die Fachkenntnis bringt Wilfried Lawrenz mit ins Geschäft. Er ist seit rund 30 Jahren Berufsreiter mit der Bezeichnung Bereiter FN und hat einst die Ausbildung an der Hannoverschen Landesreit- und Fahrschule absolviert. Später spezialisierte er sich auf das Anreiten junger Pferde. „Das ist seine Passion“, erzählt Natascha Lawrenz und ergänzt, dass ihr Mann dieser Tätigkeit noch immer nachgeht. Zudem unterrichtet er Reiter, bildet ältere Pferde aus und bereitet Tiere zum Beispiel für Auktionen oder die Stutenleistungsprüfung vor.


Im Reitclub Hude gab der 51-Jährige darüber hinaus auch Reitunterricht. „Da haben wir uns kennen gelernt“, berichtet Natascha Lawrenz, die als Jugendliche anfing, sich für Pferde zu interessieren und nun seit knapp 25 Jahren hobbymäßig reitet. Dass Motto ihres gemeinsamen Geschäftes lag bei so viel Pferdeliebe auf der Hand: „Vom Reiter für Reiter“.