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SERIE Rasende Friseurin tritt Dienst an

HUDE - Die 26-jährige Huderin erwarb 2005 den Meistertitel. Das Friseurhandwerk bezeichnet sie als ihren Traumberuf.

Von Christian Schwarz

HUDE - Ab Montag hat Simone Schubert mehrere Arbeitsplätze. Die 26 Jahre alte Friseurmeisterin aus Hude wird ihre Kunden nämlich zu Hause besuchen. Mit ihrem silbernen Kleinwagen fährt sie dann im Raum Hude von Haus zu Haus – Simone Schubert hat sich mit einem mobilen Friseursalon selbstständig gemacht.

„haarmonie“ heißt ihre Firma. Und Simone Schubert hofft auf einen „haarmonischen“ Start ins Geschäftsleben. Für die 26-Jährige war das ein großer Schritt, den sie bestimmt nicht leichtfertig gegangen ist. „Ich überlege immer sehr genau, bevor ich etwas wage“, sagt sie. Bisher hat sie das aber nicht gebremst. Auch vor ihrem Entschluss, die Meisterprüfung abzulegen, hat sie lange nachgedacht – am Ende stand der Meistertitel.

Und so lässt sie sich auch von einigen wenigen Bedenkenträgern aus ihrem Umfeld nicht ins Bockshorn jagen. Von ihrer Familie und ihrem Freund bekommt sie die nötige Unterstützung für ihr Vorhaben.

Die Huderin bezeichnet Friseur als ihren Traumberuf. „Nach der Schule habe ich eine Ausbildung zur Arzthelferin angefangen, aber nach einem Jahr gemerkt, dass das nichts für mich ist“, erinnert sie sich. Und so hat sie Kamm und Schere in die Hand genommen und seitdem nicht mehr losgelassen. Nach ihrer Ausbildung in Hannover arbeitete sie 2002 drei Jahre lang in einem Huder Friseursalon. Anschließend legte sie die Meisterprüfung ab und war danach für ein Jahr in Sandkrug aktiv. Nun also der Schritt in die Selbstständigkeit.


Plötzlich kommen auch buchhalterische Aufgaben auf die 26-Jährige zu, doch denen stellte sie sich ohne große Sorge. Bei der Mutter ihres Freundes, die ebenfalls selbstständig ist, hat sie sich mit Tipps eingedeckt. Auch die Handwerkskammer stand ihr beratend zur Seite, und sie besuchte ein Existenzgründerseminar. Unvorbereitet geht sie ganz bestimmt nicht in die Zeit als ihr eigener Chef. Es kann also losgehen.

Die Werbe-Flyer sind verteilt, und ein paar Anrufe hat sie unter der Nummer 04408/806781 bereits entgegen genommen. Beschäftigungslos wird sie nicht sein in ihren ersten Tagen. Obwohl sie weiß, dass es nicht einfach wird. „Mein wichtigstes Ziel ist es, das erste Jahr zu überstehen.“

Mit der Erfahrung und den neuen Kontakten hofft sie, irgendwann ihren eigenen Salon eröffnen zu können, einen ohne Räder, mit mehreren Arbeitsplätzen für mehrere Angestellte.

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Diese NWZ -Serie porträtiert Menschen aus Hude, die den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt haben.

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Gaumenfreuden zum Abschied

Landfrauen Zwei neue Gesichter im Tweelbäker Vorstand

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Von Stephan Onnen

TWEELBÄKE - Gaumenfreuden halfen Schriftführerin Ina Wilkens und der 2. Vorsitzenden Hanna Rasch, den Wehmut über ihren Abschied aus dem Vorstand des Landfrauenvereins Tweelbäke zu mildern: Ihnen und den anderen Teilnehmerinnen der Jahreshauptversammlung wurden am Donnerstagnachmittag zahlreiche Köstlichkeiten gereicht: Es gab „Pflaumenschiffchen“, Quarkteigbrötchen und Avocadosuppe mit Sahnehaube sowie einen Fruchtmilchmix und ein erfrischendes Apfelgetränk – alles zubereitet nach Fingerfood-Rezepten, die Christine Heeren den Landfrauen vorstellte. „Feste feiern ohne Stress – gute Vorbereitung ist die halbe Miete“ lautete der Vortrag der Fachberaterin vom Landwirtschaftsamt Cloppenburg-Nord.

Stressfrei dank guter Vorbereitung verliefen auch die Vorstandswahlen: Als Nachfolgerinnen für die auf eigenen Wunsch ausgeschiedenen Ina Wilkens und Hanna Rasch waren im Vorfeld Sabine Barkemeyer und Marlies Holters auserkoren worden. Wilkens hatte das Amt der Schriftführerin 30 Jahre lang ausgeführt – sie war damit seit der Gründung des Landfrauenvereins im Mai 1977 von der ersten Minute an Vorstandsmitglied. In ihre Fußstapfen tritt Sabine Barkemeyer, die mit 97 von 99 Stimmen gewählt wurde. Hanna Rasch hatte das Amt der stellvertretenden Vorsitzenden seit 1992 bekleidet, zuvor war sie 15 Jahre lang Vertrauensfrau gewesen. Vor elf Jahren hatte sie den Singkreis des Landfrauenvereins aus der Taufe gehoben. Zu ihrer Nachfolgerin wählten die Teilnehmerinnen mit 95 Ja-Stimmen Marlies Holters. Die 51-jährige Verwaltungsangestellte wohnt in Neuenwege und ist seit 2005 Vereinsmitglied.

Vorsitzende Lisa Lütje, die selber mit 98 Ja-Stimmen für weitere drei Jahre in ihrem Amt bestätigt wurde, hob die Verdienste der beiden scheidenden Vorstandsfrauen hervor. Sie dankte ihnen mit Ehrenurkunden, die sie als künftige Ehrenmitglieder ausweisen, Blumensträußen, „Bienentellern“ des Bundesverbandes und Geschenkgutscheinen.

Komplettiert wird die Vorstandsriege durch Kassenführerin Anke Siegel und Beisitzerin Marianne Paradies, die in ihren Funktionen durch Wiederwahl bestätigt wurden. Anke Siegel hatte die Mitglieder zuvor über die Finanzlage des Vereins informiert. Trotz eines leichten Jahresdefizits von knapp 170 Euro wiesen Vereins- und Ausflugskonto am 31. Dezember 2006 unterm Strich einen soliden Bestand von 4036,56 Euro aus.

Die neue Schriftführerin Sabine Barkemeyer gab ihre Aufgabe als Mitglied im Fachausschuss „Familie und Gesundheit“ an Karin Stolle ab. Nachfolgerin von Vertrauensfrau Gisela Boltes (80), die mit Dank verabschiedet wurde, wird Ingrid Köster.

Im nächsten Monat feiert der Landfrauenverein Tweelbäke 30-jähriges Bestehen.

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