Hude - Es ist wieder Zeit für die alljährliche Baumpflege. Jedes Jahr gibt es Baumkontrollen. Speziell ausgebildete Mitarbeiter des Zweckverbandes Kommunalservice Nordwest schauen mit geschultem Auge, welche Bäume an Gemeindestraßen und auf der Gemeinde gehörenden Grundstücken möglicherweise eine Gefahr darstellen.

Im Zuge der Verkehrssicherung besteht nämlich eine Pflicht für Baumeigentümer, dafür Sorge zu tragen, dass von einem Baum keine Gefahr ausgeht und zum Beispiel abgestorbene Äste auf Passanten, Gebäude oder Autos herunterfallen.

Es geht um Standsicherheit und Stabilität. In einigen Fällen wird auch ein Baumgutachter hinzugezogen. Das war bei den älteren Linden auf dem Gelände der ehemaligen Nordenholzer Schule der Fall. Der Landkreis nutzt das Areal, die Gemeinde Hude ist Eigentümer.

In diesen Tagen wurden die alten Linden vom Trockenholz befreit, ihre Kronen auf Empfehlung des Sachverständigen Helmut Titschack zurückgeschnitten und zum Teil auch zusätzliche Sicherungsleinen eingebaut, wie Hartmut Abel vom Zweckverband Kommunalservice Nordwest vor Ort berichtete. Die Zweckverbandsmitarbeiter Tatjana Bruns, Detlef Einemann und Bastian Klingsporn setzen dazu und zu weiteren Baumpflegearbeiten auf dem Gelände einen Steiger ein.

Die Baumkontrollen im Gemeindegebiet haben zudem für diesen Winter noch weitere Maßnahmen ergeben, die bis Mitte März abgearbeitet werden sollen oder zum Teil schon erledigt sind. Auf dem Plan stehen in diesem Jahr laut Zweckverband unter anderem Neuer Weg, Zufahrt Feuerwehr Hude, Lerchenstraße, Abteiweg, Janzenweg, Linteler Straße, Am Fuchsberg 14, Georg Droste Straße 1, Vielstedter Kirchweg, Klosterweg, Blumenstraße, Bremer Weg, Ginsterweg, Neuenweger Reihe, Überm Erdbrahm sowie weitere kleine Bereiche in der Gemeinde.

Klaus Derke
Klaus Derke Redaktion Hude