HUDE - Gute Nachrichten hat Dieter Bügling vom Bremer Büro Polyplan dem Sozialausschuss in Sachen Sanierung des Hallenbades überbracht. Sowohl was die Zeit als auch das Geld angeht, liegen die Arbeiten voll im Budget. Waren 2010 Kosten von 333 000 Euro eingeplant, betrugen sie tatsächlich nur 277 000 Euro. Ähnliches gilt für 2011: 359 000 Euro wurden veranschlagt, nur 341 000 ausgegeben. Nun sind die Arbeiten an Fassade und Dach sowie an Heizungs-und Lüftungsanlagen abgeschlossen. Jetzt wird die Wassertechnik modernisiert: Dazu gehören Filter- und Chlordesinfektionsanlage sowie und die Warmwasseraufbereitung. Lediglich „Verschönerungsarbeiten“ so Bügling, werden dann ab 2013 erfolgen: Der Eingangsbereich soll optimiert, die Fliesen erneuert und die Fahrradständer sollen überdacht werden.
Der Energieverbrauch beim Heizen ist zwischen 2005 und 2011 deutlich gesunken, vermeldete Alexander Nehring, Mitarbeiter des Gebäudemanagements der Stadt Hude. Die Marke von einer Million Kilowattstunden 2010 nach dem ersten Bauabschnitt wurde erstmals unterschritten. Aktuell, so Nehring, seien rund 34 Prozent also mehr als 400 000 Kilowattstunden eingespart worden. Die Summe liege im fünfstelligen Bereich – näher beziffern wollte er sie trotz Nachfragen jedoch nicht.
Dafür prognostizierte Nehring, dass für der Verbrauch 2012 noch stärker zurückgehen werde – schließlich sei die neue Heizung erst seit dem vergangenen Winter im Betrieb. „In der nächsten Abrechnung werden sich dann auch die Einsparungen der Wintermonate von 2012 zeigen“, so der Experte Der Stromverbrauch hingegen sei konstant geblieben.
Zudem war sich der Ausschuss einig, höhere Eintrittsgebühren für das Huder Naturbad zu empfehlen – ebenso wie die Erweiterung des Bades durch einen Sandstrand für 2013. Ziel ist es, die Einnahmen um zehn Prozent zu steigern. Voraussichtlich soll die Bad-Saison am 1. Juni starten.
