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SOZIALES JAHR Orientierungshilfe für den Lebensweg

KERSTIN KEMPERMANN

HUDE - Daniel Beyrodt, Daniel Fangmann und Florian Wittig haben sich bereits für ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) im Sport entschieden. Seit dem letzten Sommer sind sie beim TV Hude beschäftigt. Gemeinsam mit Dieter Holsten, dem ersten Vorsitzenden des Vereins, informierten sie am Sonnabend Interessierte über die Möglichkeiten des FSJ, da der Verein auch im nächsten Jahr wieder zwei Stellen anbieten will.

„Wir sind an unseren Aufgaben gewachsen“, schildert Florian Wittig seine Erfahrungen. Alle drei betonen, dass ihnen die Zeit beim TV Hude bei der Orientierung für ihren späteren Lebensweg hilft. Bei der Informationsveranstaltungen berichteten sie über die vielfältigen Aufgaben, die sie wahrnehmen. Von der Tätigkeit als Übungsleiter, bis zum Einsatz in Kindergärten oder der Organisation von Freizeiten umfasst das Tätigkeitsfeld der FSJler ein breites Feld. „Auch Laubfegen gehört dazu“, sagt Florian Wittig. Dem 20-Jährigen gefällt an der Arbeit aber vor allem der Kontakt mit den Kindern. „Man bekommt sehr viel zurück“, betont er.

Jeder der FSJler muss ein eigenes Projekt betreuen. „Ich organisiere eine Mountainbike-Action im Harz“, schildert Daniel Beyrodt beispielhaft seine Wahl für dieses eigene Projekt. Zu den Aufgaben der drei gehört es aber auch, als Verbindungsglied zwischen der Vereinsführung und den Jugendlichen des Vereins zu agieren. Um die jungen Sportler noch stärker in den Verein zu integrieren, planen Beyrodt, Wittig und Fangmann einen Jugendvorstand zu initiieren.

Neben den konkreten Aufgaben im Verein interessierten sich die fünf Besucher der Veranstaltung vor allem für die allgemeinen Bedingungen des FSJ. Als Ersatz für den Wehrdienst gelt das FSJ nur, wenn zuvor die Anerkennung als Zivildienstleistender „durch“ ist, erklärt Florian Wittig den Anwesenden.

Auch die Frage der Bewerbung interessiert. „Sie können sich direkt hier beim Verein bewerben“, meint Vorsitzender Holsten. Er betont auch, dass das FSJ nicht nur für männliche Bewerber geeignet sei. Leider habe es aber noch keine Bewerberin auf eine der Stellen gegeben.


Spaß am Sport als wichtige Voraussetzung für Bewerberinnen und Bewerber

Wichtige Eigenschaften

der Bewerber seien Spaß am Sport und am Umgang mit anderen, sowie Selbstinitiative. Allein gelassen werde aber keiner der FSJler, betont Vorsitzender Dieter Holsten. Gerade der Grundlehrgang zum Übungsleiter zu Beginn des freiwilligen Jahres bereite die jungen Menschen sehr gut auf ihre Aufgaben vor.

Ein Freiwilliges

Soziales Jahr im Sport dauert in der Regel zwölf Monate. Die Wochenarbeitszeit beträgt durchschnittlich 39 Stunden. Für ihre Arbeit

bekommen die jungen FSJler ein Taschengeld von 300 Euro und haben Anspruch auf 26 Tage Urlaub.

Mehr Infos im Internet unter www.fsj-sport.de

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