HUDE - „Wir sind überwältigt, dass Sie uns jedes Jahr wieder einen so hohen Betrag zur Verfügung stellen“, dankte Birgit Osterloh, kaufmännische Geschäftsführerin der Diakonie-Sozialstationen im Oldenburger Land, dem Förderverein. Dessen Vorstand überreichte auf der Mitgliederversammlung am Dienstagabend einen Scheck über 10 000 Euro an die Pflegedienstleiterin der Diakonie-Sozialstation Hude, Elisabeth Loch, und ihre Stellvertreterin Petra Schröder.
Der Großteil des Geldes versteht der Förderverein als „Zeitspende“. „Durch das Geld haben wir mehr Zeit für die Patienten in Hude“, betonte auch Osterloh. Vor allem Tätigkeiten und Pflegeleistungen, die über den Leistungskatalog der Krankenkassen und anderer Leistungsträger hinausgehen, werden dadurch ermöglicht.
Ein Teil der Spende soll verwendet werden, um einen Dienst-Pkw für die Sozialstation in Hude anzuschaffen. Dadurch sollen die Schwestern und Mitarbeiter, die kein Auto haben, entlastet werden. „Wir haben gehört, dass hier ein Bedarf besteht“, begründete der Vorsitzende des Fördervereins, Rolf Carspecken, den Wunsch des Vorstands.
Osterloh berichtete auf der Mitgliederversammlung, dass die Arbeitsplätze bei der Diakonie Sozialstation Hude für die nächsten zwei Jahre gesichert seien. Dies sei den tollen Mitarbeitern zu verdanken, die erneut – wie bereits in 2009 – auf einen Teil ihres Gehaltes verzichten.
Auf der Mitgliederversammlung standen auch Wahlen zum Vorstand an. Der erste Vorsitzende Rolf Carspecken, Kassenführerin Evelyn Glass und Schriftführerin Anja Claußen wurden von den anwesenden Mitgliedern einstimmig in ihren Ämtern bestätigt. Auch Pastor Axel Tegtmeyer, der stellvertretende Vorsitzende, wird sein Mandat weiterhin ausüben. Er wurde von den übrigen Vorstandsmitgliedern erneut in dieses Amt berufen. Die Mitgliederzahl (96) ist stabil.
