HUDE - Gartenfreunde sollten sich den Sonnabend, 16. April, im Kalender dick anstreichen: An diesem Tag veranstaltet die Aktionsgemeinschaft für Hude (AGfH) zum 44. Mal einen Staudenmarkt. Von 8.30 bis 12.30 Uhr können auf dem Schützenplatz Stauden, Ziersträucher und Gehölze zu günstigen Preisen erworben werden.
Seit knapp zehn Jahren kümmert sich Renate Stümer um die Organisation, sie ist Ansprechpartnerin für alle Anbieter. Renate Stümer wird ab sofort auch als Veranstalterin fungieren, die AGfH zieht sich ganz zurück. Stümer ist unter Telefon 04408/7677 und per E-Mail unter renate.stuemer@t-online.de zu erreichen.
Den Staudenmarkt gibt es seit Herbst 1988. Er war zunächst nur für Mitglieder der AGfH als eine Art Tauschbörse vorgesehen, um Pflanzen aller Art zu tauschen oder auch nur zu kaufen oder zu verkaufen, blickt Jürgen Boyn zurück, der gemeinsam mit Siegfried Mlinarzik als Ansprechpartner fungiert hatte. Die ersten Märkte fanden auf dem Rathausvorplatz statt und zwar nur im Herbst die Resonanz war anfangs überschaubar: Fünf bis sechs Personen, so Boyn, hätten sich beteiligt.
Nachdem sich auch Nicht-Mitglieder der AGfH für den Staudenmarkt interessierten, folgte eine Verlegung auf den Schützenplatz. Seitdem finden die Staudenmärkte sowohl im Frühjahr als auch im Herbst statt. Angeboten werden auf dem Markt Kräuter, Gemüsepflanzen, Wasser- und Sumpfpflanzen, Gartenpflanzen, Sträucher, Stauden, Büsche einfach alles, was das Herz des Hobbygärtners erfreut. Die Vielfalt ist groß: Herbstzeitlose, Fadenknöterich, Mädchenauge, Rhododendron, Pampagras, Bärlauch, Waldmeister, Rhabarber, Lupine, Glockenblume, Johanniskraut, Rittersporn, Schirmtanne, Flieder, Hortensie, Wolfsmilch, Bambus und Türkischer Mohn. Im Herbst wird die Palette durch selbst gemachte Gelees aus Holunder, Apfel oder Johannisbeere ergänzt.
Die Zahl der Anbieter hat sich im Laufe der Jahre immer weiter gesteigert, so wurden im vorigen Herbst 35 Verkäufer gezählt. Sie kommen aus den Landkreisen Oldenburg, Wesermarsch, Ammerland, Diepholz sowie aus Delmenhorst und Bremen-Nord.
Im Schnitt wird der Markt von 250 bis 300 Hobbygärtnern besucht, die die gute Beratung und das Fachwissen der Verkäufer zu schätzen wissen.
