HUDE - Der Frühling kommt. Zeit, um mal wieder den Putzlappen zu schwingen. Oder den Müllbeutel in die Hand zu nehmen. Das hat an diesem Sonnabend, 4. April, auch der Ortsverein Nordenholz vor. Zum sogenannten Reinigungsdienst treffen sich Mitglieder, Nicht-Mitglieder und Kinder aus Nordenholz und umzu nämlich um 8.30 Uhr beim Nordenholzer Krug, um umliegende Straßen und Gräben von Müll zu befreien. Nach dem Aufräumen wird am großen Findling an der Nordenholzer Straße, Ecke In der Straße ein kleiner Imbiss angeboten.

Doch die Nordenholzer sind nicht die ersten, die sich zum Müll sammeln aufmachen. Viele Vereine aus der Gemeinde Hude haben bereits das vergangene Wochenende genutzt. So hatte etwa der Bürgerverein Altmoorhausen-Hemmelsberg am Sonnabend zur traditionellen „Aktion saubere Landschaft“ aufgerufen. 18 Erwachsene und Kinder waren gekommen, um die Landesstraßen und das Gewerbegebiet vom Unrat des vergangenen Jahres zu befreien. Nach getaner Arbeit konnten sich alle Helfer mit einem kräftigen Eintopf, der in der Gaststätte Wicht serviert wurde, wieder aufwärmen.

Ebenfalls am Sonnabend waren etliche Mitglieder des Wöschenlanner Heimatvereins in den Dörfer Holle und Oberhausen unterwegs, um Müll zu sammeln. Dörthe Suhr vom Heimatverein freute sich vor allem über die vielen Kinder, die mitanpacken wollten. Gefunden wurden unter anderem ein Fahrrad, eine alte Truhe und sehr viele Kleinteile.

Schon am Freitagabend waren die Linteler mit dem Müll sammeln fertig. Mit vereinten Kräften hatten sie in einer Woche 180 Kilogramm Müll an den Straßenrändern aufgesammelt. Gefunden wurden dabei auch ein Haartrockner, Teile von einem Spielzeugtrecker und viele Schnapsflaschen. Belohnt wurden die Helfer in Lintel mit einem Imbiss. Bernhard Wolff, der sich bei der Dorfgemeinschaft Lintel für das Engagement bedankt, stellte fest, dass die Mengen an Unrat in diesem Jahr weniger geworden sind.

Und auch im Hasbruch wurden die Handschuhe angezogen: Einige „Oldies“ der Gesellschaft der Freunde des Hasbruch zogen zur jährlichen Gräben-Reinigung aus und säuberten dort die kleinen Gräben entlang des sogenannten Amalienweges, damit der Weg wieder trocken wird, und die Wanderer dort ungehindert laufen können. Sieben Mitglieder und Revierförster Jens Meier waren aktiv. In den nächsten Wochen soll dort noch Sand aufgebracht werden, um den Weg zu stabilisieren.