HUDE - HUDE/KOS - Die Weichen für den zweiten Bauabschnitt zur Umwandlung des Huder Freibades in ein Naturbad sind gestellt. Gestern hat der Verwaltungsausschuss, wie immer in nicht-öffentlicher Sitzung, die Aufträge im Wert von 198 000 Euro vergeben. Den Löwenanteil der Kosten muss Hude selbst tragen, aus dem Leader-Plus-Förderprogramm werden 29 000 Euro erwartet. Mit den Arbeiten nach den Plänen des Bremer Planungsbüros Polyplan wird gleich nach Ostern begonnen, um (wie geplant) die Badesaison Anfang Juli eröffnen zu können. Wie berichtet, sollen das Schwimmer- und Nichtschwimmerbecken mit einer Polypropylen-Folie abgedichtet werden. An einer Seite des Schwimmerbeckens wird ein ca. 20 mal 20 Meter großer Kiesstrand angelegt. Auch ein neuer Kinderspielplatz ist geplant.

Dazu Bürgermeister Axel Jahnz: „Damit ist ein zweiter wichtiger Meilenstein für unser Naturbad beschlossen worden. Es ist nach wie vor hervorragend, wie der Förderverein, Politik und Verwaltung in einem Guss arbeiten, um den Bürgerinnen und Bürgern deutlich zu machen, wie wertvoll uns das Freibad ist. Auch in der Außenwirkung höre ich nur positive Echos, dass wir diesen Weg eingeschlagen haben. Deutlich wird – und das möchte ich unterstreichen – dass eine Gemeinde sehr wohl in der Lage ist, ein Bad in eigener Regie zu führen und zwar auch unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten.

Ebenfalls in der gestrigen Sitzung wurde der Auftrag für die Erd-, Straßen- und Kanalbauarbeiten bzw. für den Endausbau des Klosterweges von der Jägerstraße bis zum Nonnenweg erteilt. Insgesamt beläuft sich die Bruttosumme auf 340 000 Euro. Hierin sind auch die Summen enthalten, die die Gemeinde zu tragen hat.

Dazu Jahnz: „Damit ist nach knapp 30 Jahren eine lange Diskussion beendet und diese auch für die Infrastruktur so wichtige Maßnahme wird auf den Weg gebracht. In diesem Zusammenhang möchte ich mich noch einmal für die sehr konstruktive Zusammenarbeit mit den Anliegerinnen und Anliegern, dem Planungsbüro, dem Rat und Verwaltung bedanken. Durch dieses Zusammenspiel haben wir es geschafft, eine Lösung zu erarbeiten.“

Mit der Maßnahme wird voraussichtlich noch im April begonnen werden. Mit Behinderungen durch die Baustelle ist zu rechnen. Dafür bittet die Gemeinde um Verständnis. Über Einzelheiten soll zu einem späteren Zeitpunkt informiert werden.