HUDE - Der demografische Wandel in Hude war am Montagabend Thema einer Mitgliederversammlung des SPD-Ortsvereins Hude im Hotel Burgdorf. Der Vortrag wurde von Anke Paradies, Vorsitzende der Sozialdemokraten in Hude, gehalten.
Grundlage der Ausführungen bildeten die Analysen der Forum GmbH aus Oldenburg und der Bertelsmann Stiftung. Zahlen wurden genannt zu Geburten und Sterbefällen ebenso wie zu Zu- und Abwanderungen der Einwohner. Während die Bevölkerung in der Gemeinde Hude von 1990 bis zum Jahrtausendwechsel noch recht deutlich gewachsen ist, stagnieren die Zahlen seither auf einem Niveau. „In der Zukunft ist auch mit einem Rückgang der Einwohnerzahlen zu rechnen“, sagt Anke Paradies. Einzig in Wüsting seien noch deutliche Zuwachsraten zu verzeichnen, während in Altmoorhausen nach einem Rückgang der Einwohnerzahl wieder ein leichtes Plus vermeldet werden kann.
Immer mehr junge Leute würden die Gemeinde verlassen, immer weniger kämen hinzu. Auch in der Altersgruppe der 50- bis 65-Jährigen würde die Zahl der Fortzüge in angrenzende Städte zunehmen, so Paradies. Und auch die Zahl der Geburten sinke weiterhin. So sind beispielsweise im Jahr 2006 im Landkreis 233 Menschen mehr gestorben als Kinder geboren wurden. „Die Altersstruktur in Hude ist im Umbruch, bei den 20- bis 29-Jährigen ist seit den 90er Jahren ein Minus von 36 Prozent zu verzeichnen, dagegen steht bei den über 60-Jährigen ein Plus von 3,9 Prozent“, so Paradies.
Anke Paradies nutzte die Versammlung außerdem, um den Mitgliedern den neuen Geschäftsführer des SPD Unterbezirks Oldenburger Land, Olaf Abdinghoff-Feldkemper, vorzustellen.
