HUDE - Vier Kandidaten für die Gemeinderatswahlen stehen bereits fest. Mit fünf weiteren sei man im Gespräch.

Von Janina Meyer

HUDE - Die Verkehrssituation in der Huder Parkstraße sorgte für einigen Diskussionsstoff bei der Jahreshauptversammlung der Wählergemeinschaft Liberale Bürgervertretung für Hude (LBfH) am Montagabend in Burgdorfs Gaststätte. Um das Verkehrsaufkommen auf der viel befahrenen Landesstraße etwas zu beruhigen, regten die Mitglieder eine Entlastungsstraße entlang der Bahn an. Mit diesem Thema wolle man im Wahlkampf antreten, wie Erster Vorsitzender Kurt Bisanz betonte.

Die Entlastungsstraße könnte anstelle der ersten, der Parkstraße zugeneigten Bahngleise entstehen. Einen entsprechenden Vorschlag habe man bereits in den 90er Jahren der Gemeinde unterbreitet und angeregt, darüber mit der Bundesbahn zu verhandeln. Jetzt sollen die Gespräche erneut aufgenommen werden. Näheres zu diesem Projekt will die LBfH beim Huder Bürgerfest am 2. und 3. September vorstellen.

Besonders an der Lidl-Kreuzung sowie in Höhe des Café Madeleine staue sich oft der Verkehr. Die dortigen Parkbuchten seien zudem unzweckmäßig angelegt. Einen „unhaltbaren Zustand“ nannte Hans-Peter Stein die Situation. Stein schlug daher vor, ein generelles Halteverbot in diesem Bereich anzuregen , um den fließenden Verkehr nicht zu behindern.

Ansonsten standen die Mitgliederversammlung ganz im Zeichen der anstehenden Gemeinderatswahlen. Vier Kandidaten hätten bereits fest zugesagt, sich aufstellen zu lassen, mit fünf weiteren sei man im Gespräch, so Bisanz. Die genauen Namen wolle man demnächst bekannt geben.


Doch vorerst standen Wahlen innerhalb der LBfH an. Ursula Budde wurde einstimmig als Zweite Vorsitzende wiedergewählt. Hella Bisanz löst als neue Kassenprüferin – ebenfalls einstimmig gewählt – Enno Wiechmann ab.

Ein weiterer Punkt auf der Tagesordnung waren Rückblicke auf das vergangene Jahr. Im Zusammenhang mit der Diskussion um die Verwendung des brach liegenden Verzinkereigeländes, betonte Bisanz, dass man sich weiterhin für eine Stärkung der Innenstadt einsetze. „Es muss verhindert werden, dass die Verzinkerei zu einem zweiten Zentrum wird“, betonte Bisanz.