HUDE - Große Erleichterung herrschte am Dienstagabend bei den Huder Unternehmerinnen. Anja Graalmann-Lulic und Helga Gritz teilen sich künftig den Vorsitz.

Von Tjalke Weber

HUDE - Zu Beginn der mit rund zwanzig Anwesenden gut besuchten Versammlung in der Gaststätte „Burgdorf“ hatte zunächst die Erste Sprecherin Anja Graalmann-Lulic ihren Ende Januar verkündeten Rücktritt aus gesundheitlichen Gründen (die NWZ berichtete) bekräftigt. „Ich möchte weiter aktiv bleiben“, betonte sie, äußerte jedoch erneut ihre „Sorge“, dass sie „der Aufgabe als Sprecherin und damit der Gruppe nicht mehr gerecht werde“. Sie dankte den Huder Unternehmerinnen für die große Anerkennung ihrer Arbeit und für deren zahlreiches Erscheinen. „Schon das motiviert“, sagte sie, als gefordert wurde, sie solle – wenn möglich – Sprecherin bleiben.

Die unter anderen für den Sprecherinnenposten vorgeschlagene Helga Gritz sprach sich für „zwei Sprecherinnen, die sich ergänzen“ aus. Sie „wäre bereit“, in einem Sprecherinnen-Team Aufgaben zu übernehmen. Auch Anja Graalmann-Lulic war bereit, ihre Funktion „mit Unterstützung weiter wahrzunehmen“.

So entschieden sich die Huder Unternehmerinnen einstimmig für das neue Sprecherinnen-Team aus Anja Graalmann-Lulic und Helga Gritz. Ebenfalls einstimmig wurden Kassenwartin Heidi Rüdebusch und Pressewartin Marlies Pape bestätigt.

Sabine Fitzke wurde einstimmig zur neuen Vertreterin für Öffentlichkeitsarbeit ernannt und Sigrid Dahl für Schriftführung und Datenbankpflege.


Zuvor hatten die Huder Unternehmerinnen ausführlich das Ergebnis des diesjährigen Klosterworkshops besprochen. Dieser Workshop wird jährlich von der Oldenburger Existenzgründungsagentur für Frauen speziell für Unternehmerinnen-Netzwerke angeboten.

Zwei Vertreterinnen der Huder Unternehmerinnen hatten ein Plakat mit dem Motto „Den richtigen Weg finden“ erstellt. Jutta Dehoff-Zuch von der Oldenburger Agentur besprach dieses Plakat. Die Huder Unternehmerinnen waren sich einig, dass es „den perfekten Weg zum Erfolg“ nicht gebe und man viele Hindernisse überwinden müsse, bis man zum Ziel komme. Ihr Netzwerk sahen alle als „Kreis, der noch nicht geschlossen ist“ mit „Offenheit für neue Mitglieder und Ideen“ und zugleich einem „festen Mittelpunkt“.

Jutta Dehoff-Zuch nutzte zugleich diese Gelegenheit, um die Unternehmerinnen in Bezug auf die Wahl der Sprecherinnen zu motivieren. „Sie sind ein freiwilliger Zusammenschluss, und es ist ein Geben und Nehmen“, betonte die Oldenburger Existenzgründerberaterin.