Hude - Mit der gemeinsamen Erschließung des neuen Baugebietes „Wilhelmstraße/nordwestlich Luisenstraße“ in Hude haben die Gemeinde und als privater Investor die Claußen Projekt GmbH & Co. KG aus Oldenburg im Zuge eines Kooperationsprojektes begonnen. Viele Bauinteressenten, die auf der Liste der Gemeinde stehen, warten schon sehnsüchtig auf die kommunalen Grundstücke und die Grundstücke, die der private Investor anbieten will.
Die Gemeinde wird auf ihrem Areal 28 Grundstücke für die Bebauung mit Einfamilien- und Doppelhäusern erschließen. Drei Mehrfamilienhäuser mit jeweils sechs Wohnungen sind ebenfalls im Plangebiet vorgesehen, das der Kommune gehört. Auch zwei zweigeschossige Bauten sollen zulässig sein.
Quadratmeterpreis steht noch nicht fest
Der Quadratmeterpreis, den die Gemeinde für ihre Grundstücke nehmen wird, steht derzeit noch nicht fest. Zurzeit müssten alle Kosten, vom Grunderwerb über die Erschließung und die Ausgleichsmaßnahmen bis hin zu dem Beitrag für Infrastruktur-Folgekosten, ermittelt werden. Der Kaufpreis werde dann voraussichtlich im September vom Gemeinderat beschlossen, sagte Bürgermeister Holger Lebedinzew. Erste Grundstücke könnten dann noch in diesem Jahr an Interessenten verkauft werden.
Dabei werde man die Warteliste abarbeiten, auf der die Interessenten nach einem Punktesystem, das unter anderem auch Wohnort, Arbeitsort, Zahl der Kinder berücksichtigt, eingeordnet seien.
600 Interessenten auf Liste
Man werde in einem ersten Zug so viele Interessenten anschreiben, wie kommunale Grundstücke vorhanden seien, so der Bürgermeister. Auf der Warteliste für Baugrundstücke in der Gemeinde Hude (einschließlich Wüsting) stehen nach seinen Worten um die 600 Interessenten.
Der private Investor, die Claußen Projekt GmbH & Co. KG, will zudem sechs Bauplätze für Einfamilienhäuser anbieten. Geplant seien zudem circa 13 altersgerechte, freistehende Bungalows auf kleinen Grundstücken (250 bis 400 Quadratmeter) mit Wohnflächen zwischen 80 und 90 Quadratmetern, so Geschäftsführer Kai Claußen. Konkretere Informationen werde es erst Anfang September dazu geben können.
