HüLLSTEDE - Die Kosten beliefen sich auf 72 000 Euro. Das Genehmigungsverfahren hat insgesamt sieben Jahre gedauert.
von Hildburg Lohmüller
„Ja, wir sind mit dem Radel da“, spielte der zehnjährige Hannes Schierloh zur Begrüßung auf seiner Trompete. Zahlreiche Gäste waren nach Hüllstede gekommen, um die Einweihung des neuen Radweges zwischen den Straßen Am Nesterhorn und Hüls zu verfolgen. „Diese 170 Meter haben eine große Bedeutung für Hüllstede“, sagte der Vorsitzende des Ortsbürgervereins Hüllstede, Bernd Mainusch, bei der Begrüßung. Nun müssten Kinder nicht mehr zweimal die Kreisstraße überqueren, um sicher die Schulbushaltestelle und den Spielplatz zu erreichen.
Mehr als sieben Jahre hatte es vom Antrag des Ortsbürgervereins bis zur Fertigstellung gedauert. „Der Stadtrat hat das Ansinnen des Dorfes stets unterstützt, Pläne und Gelder für diese Maßnahme wurden bereits 2000 bereit gestellt. Schwierige Grunderwerbsverhandlungen und ein Unmaß an Bürokratie haben dieses Vorhaben jahrelang verzögert“, betonte der stellvertretende Bürgermeister Jochen Niemann. Mehr als 20 verschiedene Verbände, Ämter und Unternehmen hätten zur planungsrechtlichen Absicherung befragt werden müssen, ehe schließlich im vergangenen Herbst die Genehmigung für das 72 000 Euro teure Bauvorhaben erteilt worden sei.
Das rot-blaue Band schnitten die vierjährige Katharina Oeltjenbruns, der Trompeter Hannes Schierloh und Elisabeth Imhoff durch, die mehr als 25 Jahre Vorsitzende des Ortsbürgervereins war und sich seinerzeit für den Radwegebau eingesetzt hatte. Radfahrer und Fußgänger testeten das Verbindungsstück und stärkten sich anschließend im DRK-Zentrum bei Kaffee und Kuchen.
