Varel/Zetel - Rund 20 Dangaster haben am Sonnabend einen besonders sportlichen, sehr sinnvollen und leider notwendigen Spaziergang durch den Küstenort unternommen. Der Kurverein konnte zum Naturputz auch Mitglieder der Bürgerinitiative und der lokalen Agenda begrüßen. Ausgestattet mit von der Stadt zur Verfügung gestellten Handschuhen und blauen Säcken, machten sich die Leute in kleinen Gruppen auf den Weg, um Müll zu entdecken und einzusammeln. Alle paar Schritte waren sportliche Übungen notwendig, dann hieß es bücken, Unrat greifen und in den Sack befördern. Besonders viel Sport machten die Spaziergänger in den touristisch stark frequentierten Bereichen Dangasts, während auf den etwas weniger von Touristen begangenen Wegen weniger Müll zu sammeln war. „Eigentlich wäre ja so etwas nicht nötig, wenn keiner was wegwerfen würde“, sind sich die Teilnehmer einig. Nach dem Rundgang trafen sich alle in der Sandkuhle, wo der Vorsitzende des Kurvereins, Johannes Lübben, mit Grillwürstchen und erfrischenden Getränken wartete.

Gesammelt wurde überall in Varel und der Friesischen Wehde. Beteiligt war zum Beispiel der Städtische Kindergarten in Varel. Die zukünftigen Schulkinder und zwei Erzieherinnen befreiten am Freitag die Gehwege in der Peterstraße und umzu vom Müll.

Mitglieder des SPD-Ortsvereins und vom KBV Astede sammelten in Neuenburg, besonders entlang der L 815 wurde große Mengen an Abfällen (alte Reifen und Flaschen) gefunden. In der Gemeinde Zetel hatten die Freiwillige Feuerwehren die Naturputzaktion mit einer Metallschrottsammlung verbunden. In Neuenburg wurde der Metallschrott zur Sägerei Bökhaus gebracht und von Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr und der Jugendfeuerwehr sortiert. Der Erlös soll auch den Jugendwehren zugute kommen. Auch in Zetel wurde Metallschrott gesammelt und beim Bauhof sortiert. Die Feuerwehren zeigten sich sehr angetan von der Spendenbereitschaft der Bürger. Im Jahr 2013 hatte eine erste Metallschrottsammlung stattgefunden und die Feuerwehrleute wegen der großen Spendenbereitschaft überrascht. In diesem Jahr fiel das Sammelergebnis nicht ganz so groß aus wie bei der ersten Sammlung.