Friesoythe/Sedelsberg -
Große Resonanz gibt es auf die Berichterstattung der NWZ über den ausgesetzten Jack-Russell-Terrier. Wie am 6. Februar berichtet, war der kleine und sehr kranke Rüde in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch, 4./5. Februar, an einer Bushaltestelle in Sedelsberg ausgesetzt worden. Dieses Schicksal hat viele NWZ -Leser bewegt. Zudem haben eine Tierschutzorganisation und auch eine Facebook-Gruppe mittlerweile ihre Hilfe angeboten und wollen eine Belohnung zur Ergreifung der Halter ausschreiben. Wer hinweise zu dem Halter geben kann, soll sich mit dem Tierheim in Sedelsberg,
Gute Nachrichten kommen derweil vom Tierschutzverein Friesoythe, der das Tier in Obhut hat. Der Hund habe sich etwas erholt. „Es geht ihm schon besser. Er ist viel lebhafter und auch stubenrein geworden. Auch die Blutwerte sind gut“, teilte Vereinsvorsitzende Dr. Veronika Tholen auf NWZ -Anfrage mit. Aufgrund der recht guten Verfassung des Jack-Russell-Terriers hat sich der Verein am Montag auch entschieden, den Hund in eine Pflegestelle zu geben. Man sei jetzt auf der Suche nach einem geeigneten Hundehalter. Auch in dieser Angelegenheit kann man sich an das Tierheim wenden.
Der Hund, der nach Einschätzung der Veterinärin Dr. Tholen etwa 13 oder 14 Jahre alt ist, war deutlich unterkühlt, als er früh morgens bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt angeleint aufgefunden wurde. Er war auch sonst in einem gesundheitlich bemitleidenswerten Zustand: ein Nierenschaden, Hodentumor, Schäden an den Zähnen. Der braun-weiße Hund war zudem völlig abgemagert.
