HUNDSMüHLEN - Der Wettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden“ ist am Sonnabend im Gesellschaftshaus Wöbken offiziell zu Ende gegangen. Der Ortsverein Hundsmühlen hatte sich entschlossen, die Abschlussveranstaltung zu organisieren, passte es doch zu den 700-Jahr-Feiern des Ortes. Der Abend war gut besucht, allerdings musste auch nicht auf engsten Raum getanzt werden.

Ortsvereinsvorsitzender Winfried Koslowski freute sich in der Begrüßung über die rege Beteiligung und übergab das Wort an Josef Wunram, den Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft der Orts- und Bürgervereine. Dieser dankte u.a. der Kommission: den Vertretern der Bürgervereine Eckard Heinje, Karin Oeltjenbruns, und Herbert Witt, Annegret Többens (Landfrauen) sowie Bürgermeisterin Martina Noske und Baubetriebshofleiter Harald Pundt. „Schwer beeindruckt“ zeigte sich die Bürgermeisterin von den Leistungen in den Ortschaften.

„Blühende Landschaften“ kündigte seinerseits der Sprecher des „Gemeinde Wardenburg Marketing-Forum“, Oliver Bremer, an. „Was andere nur versprachen, das können wir mit Sicherheit einlösen“, führte er fort und rief mit Imke Effenberger zur Verlosung dreier Säcke Blumenzwiebeln auf. Die Gewinner sind Hundsmühlen, Charlottendorf-West und der Ort Wardenburg. Die jeweiligen Vereinsvertreter nahmen die gewichtige Beute noch im Saal in Empfang.

Koslowski wies auf die zum Jubiläum geschaffene Chronik der Ortschaft hin, die von zehn Personen in 17 Arbeitssitzungen und mit viel Engagement erstellt worden ist. Der Ortsvereinsvorsitzende dankte den Sponsoren des Projekts: Martina Noske (Gemeinde Wardenburg), Pastor Martin Böhmen (für die Kirchengemeinde Wardenburg), Privatspender Dr. Christian Fricke sowie der Raiffeisenbank Oldenburg.

Die Sportgruppe des Hundsmühler Turnvereins „Blue Angels“ führte flotte tur-nerische Übungen vor, die das Publikum begeisterten und eine Zugabe erforderlich werden ließen. Bevor es zur Ehrung der Teilnehmer des Dorfwettbewerbs kam, führten Inge Stiewe und Annegret Peters mit dem Gespräch „am Schlagbaum“ eine Begebenheit aus der Hundsmühler Chronik auf. Der Schlagbaum diente 1845 noch zwischen Tungeln und Hundsmühlen zum Abkassieren der Reisenden. Der Blick auf eine Welt, die in der Zeit des freien Reisens in einem Europa ohne Grenzen nicht mehr vorstellbar ist, war witzig und lehrreich zugleich.


Alle Ortschaften erhielten eine Urkunde und einen besonderen Dank für die geleisteten Arbeiten. Die Platzierungen:

Gruppe A, neue Ortschaften; 1. Charlottendorf-West, 2. Charlottendorf-Ost, 3. Benthullen, 4. Harbern II, 5. Fladder-Fünfhausen, 6. Harbern I; Gruppe A, ältere, gewachsene Ortschaften; 1. Westerholt, 2. Westerburg, 3. Littel, 4. Höven, 5. Astrup, 6. Oberlethe, 7. Achternholt; Gruppe B, Ortschaften mit umfangreichen Neubaugebieten: 1. Südmoslesfehn, 2. Hundsmühlen, 3. Achternmeer, 4. Tungeln, 5. Wardenburg.