HUNTLOSEN - Der erste Nachwuchs hat sich am Sonntagmorgen bei der Büffelherde auf der Weide am Forsthaus in Huntlosen eingestellt. Die frohe Botschaft erreichte das Züchterehepaar Rita und Peter Biel in Sandkrug telefonisch durch Revierförster Karl-Heinz Frese, der das Geschehen auf der Weide vom Forsthaus aus immer im Blick hat.
Damit hat die erst kürzlich von Landwirtschaftsministerin Astrid Grotelüschen auf den Namen „Olga“ getaufte einjährige Färse ein Brüderchen bekommen. Gemeinsame Mutter ist die fünfjährige Büffelkuh „Rosa“, die ihr Kalb ohne Probleme und menschliche Hilfe auf die Welt brachte. Dann dauerte es auch nicht lange, bis das kleine Bullkalb sich erstmals an der stärkenden Büffelmilch seiner Mutter laben und ihr zur übrigen Herde folgen konnte. „Über den Namen des 35 Kilogramm schweren Kälbchens werden wir uns gemeinsam mit Revierförster Frese noch Gedanken machen“, teilt Peter Biel mit. Und weil es die erste Geburt eines Büffelbabys in der Gemeinde Großenkneten überhaupt ist, werden auch Anregungen aus der Bevölkerung gerne entgegengenommen. Üblich wäre bei dem Bullen ein Name mit dem Anfangsbuchstaben „J“, weil der Vater den Namen „Johnny“ trägt.
Mit dem Neuzugang grasen jetzt 13 Wasserbüffel auf der Huntloser Weide. Drei weitere Kühe und drei Färsen sind aber auch schon tragend und werden in den nächsten Wochen und Monaten Nachwuchs bekommen. Dass dies dann wohl im Winter bei Eis und Schnee sein wird, ist bei den Wasserbüffeln nicht ungewöhnlich. Die robusten Tiere sind klimaresistent. „Einen Unterstand werden unsere Wasserbüffel aber noch bekommen“, verrät Biel, der nur noch auf die behördliche Zustimmung wartet. Heu und Stroh liegen bereit. Die beheizbare Tränke wird in diesen Tagen installiert. Wie die
