HURREL - HURREL/SP - Mit der Eröffnung ihres Seminarhauses „Lichtblick“ am Sandersfelder Weg in Hurrel ist für Barbara Baral-Wurmsee und Michael Wurmsee ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung gegangen. Sie haben mit diesem alten Bauernhaus in herrlicher und ruhiger Lage inmitten der Natur ihre Idee, ein Seminarhaus für Begegnung, Besinnung und Heilung zu schaffen, in die Tat umgesetzt.

Zur Einweihung begrüßte das Ehepaar viele Besucher, denen es für die Unterstützung bei der Entwicklung dieses Projekts dankten. Das waren die Familie, die Nachbarn, Landkreis und Gemeinde, die Architektin Ulrike Janz-Janzen, die Baufirmen und viele andere mehr. Als die „Wurmsees“ das einst von Hilde und Jürgen Buhre bewirtschaftete landwirtschaftliche Anwesen im Jahre 1988 kauften, ahnten sie noch nichts von dem langen Weg bis zur Fertigstellung der Einrichtung.

Wo sich einst an der Bauerndiele das Vieh wohlfühlte, befindet sich heute ein Gruppenraum, dem sich ein Essraum anschließt. Von einem ehemaligen Ferkelstall ist wegen der schlechten Bausubstanz nichts übrig geblieben. Hier findet der Besucher jetzt einige Gästezimmer und Ferienwohnungen, die auch den Seminarteilnehmern zur Verfügung stehen.

Barbara Baral-Wurmsee ist als Psychotherapeutin und Heilerin tätig, Michael Wurmsee ist als Yogalehrer und systematischer Familientherapeut an ihrer Seite. Vorher betrieben sie in Bremen und Brake 18 Jahre lang Holzspielzeugläden. Zum Programm des Hauses „Lichtblick“ gehören Psychotherapie, geistiges Heilen, Yoga, Coaching, Reiki sowie Krisen- und Stressbewältigung.

In den vielfältigen Kursen geht es unter anderem um Entspannung (in der Ruhe liegt die Kraft), Selbsterfahrung, Yoga für alle Altersstufen, Breath-Walking und ayurvedische Kochkurse. Auch wird außer zu Seminaren zu Wohlfühltagen und Wochenend-Workshops eingeladen. Begleitet wurde die Eröffnungsveranstaltung bei Kaffee und Kuchen von einem kleinen Programm mit Blumen und Kunst und mit Wohlfühlmode nach dem Motto „Gut betucht und schräg gewickelt“. Wer wollte, konnte auf dem fünf Hektar großen Gelände auch einen Spaziergang unternehmen und dabei Gartenskulpturen bewundern.