HURREL - Zu einem Frühschoppen-Gespräch hatte der Landvolkverband Hurrel unter der Leitung des ersten Vorsitzenden Helmut Braun in die Gaststätte Mehrings in Hurrel geladen. Mit dabei waren 16 Landwirte, um im kleinen Rahmen politische Gespräche mit Landrat Frank Eger zu führen.

Themen waren unter anderem Biogasanlagen und der Anbau von Mais. Derzeit liege der Kauf von einem Quadratmeter Land bei etwa 6,40 Euro. Die Nachfrage auf dem Markt sei enorm gestiegen, so Eger. Es ging aber auch um Ausgleichsmaßnahmen wie beispielsweise die Bereitstellung von Blühstreifen aufgrund der Tatsache, dass immer mehr Ackerflächen für den Maisanbau benötigt werden. Unabhängig von der Verwertung sollten die Regeln des Umweltschutzes eingehalten werden, betonte Eger. Ziel sei vor allem, die Strukturvielfalt in einem Landschaftsraum zu erhöhen. Ein Blühstreifen bietet Lebensraum für Pflanzen und Tierarten der offenen Feldflur.

Zwar zeigte sich während des Gesprächs, dass die Landwirte diese Idee grundsätzlich für gut halten, aber eher möchten, dass die Streifen nicht immer auf der gleichen Fläche errichtet werden.