Zetel - Ihr Schicksal berührte 2008 die Zeteler. Drei Huskys waren von einem unbekannten Halter zurückgelassen worden. Schließlich konnte mit Hilfe des Ordnungsamtes und des damaligen Vereins „Tierfreunde in der Friesischen Wehde“ eine Pflegefamilie gefunden werden. Für Husky-Hündin „Lady“ und den Husky-Rüden „Willi“ war eine Odyssee zu Ende. Der dritte Hund starb. Mit viel Geduld und Fürsorge päppelten die Zetelerin Anke Goldenstein, ihr Mann Stefan und Sohn Fred die Tiere auf und gaben ihnen ein neues Zuhause (die NWZ  berichtete). Im Alter von 16 Jahren ist Hündin „Lady“ nun aus Altersgründen gestorben.

Die Familie sei sehr traurig, sagt Anke Goldenstein. Auch ihr Enkel Leon (6) habe immer gerne mit Lady gespielt. In der Nacht von Sonnabend auf Sonntag schloss Lady ihre Augen, im Kreise von Anke Goldenstein und den Tieren auf dem Zeteler Hof. „Sie ist bei uns ohne Qual im Stall eingeschlafen“, sagt Anke Goldenstein.

Die Hunde hätten die Familie bereichert, erzählt dieZetelerin. Dankbar blickt sie zurück. Ihre Entscheidung, die Tiere aufzunehmen, hat sie nie bereut. Anke Goldenstein freut sich, dass es ihnen damals gelungen war, den Tieren mit viel Zeit die Ängste zu nehmen und Vertrauen aufzubauen.

Ihrem Husky „Willi” gehe es heute gut, sagt die Zetelerin. Er verstehe sich gut mit den Pferden und Katzen auf dem Hof. Zwar sei „Willi“ mittlerweile erblindet, doch seine Lebensfreude habe er nicht verloren, sagt Anke Goldenstein. In dem 13 Wochen alten Schäferhund „Elvis”, der seit kurzem bei der Familie auf dem Hof lebt, hat er einen neuen Spielfreund gefunden.

„Ich möchte mich für die Unterstützung bedanken“, blickt Anke Goldenstein zurück. Viel Rückhalt habe sie durch die Gemeinde bekommen, die sich auch heute noch nach den Hunden erkundige.