Für Ratsuchende ist er der Ansprechpartner für die unterschiedlichsten sozialen Belange: Die Palette reicht von Fragen zum Erziehungsgeld und Mietrecht bis zur Ausbildungsförderung. Seit diesem Jahr berät Andreas Dallmann aber in erster Linie Bezieher von Arbeitslosengeld II. „Das macht inzwischen etwa 80 Prozent unserer Tätigkeit aus“, sagt der 39-jährige Sozialberater der Arbeitslosenselbsthilfe (Also) an der Kaiserstraße.

Der in Berne (Landkreis Wesermarsch) geborene Andreas Dallmann wuchs in der Gemeinde Hitzacker (Kreis Lüchow-Dannenberg) auf. Nach der Realschule erlernte er bei der AOK den Beruf des Sozialversicherungs-Fachangestellten.

1987 zog Dallmann nach Oldenburg, um am Oldenburg-Kolleg sein Abitur nachzuholen. Mit dem Abschluss in der Tasche schrieb er sich drei Jahre später an der hiesigen Universität ein, wo er Sozialarbeit/Sozialpädagogik studierte. „In der Zeit begann ich auch, ehrenamtlich für die Also zu arbeiten“, erzählt Andreas Dallmann. Aus der freiwilligen Tätigkeit wurde nach dem Studium der Beruf. „Natürlich hat man jeden Tag mit Problemen zu tun. Aber wenn man den Leuten helfen kann, ist das auch positiv für einen selbst“, sagt der Vater einer sechs Monate alten Tochter, der an der Also insbesondere den kollegialen Zusammenhalt der Gruppe schätzt.

Für den 39-Jährigen, der als Übungsleiter beim TuS Eversten Wirbelsäulengymnastik anbietet, spielt neben dem Beruf die Familie die wichtigste Rolle. rd

Andreas Dallmann


Sozialberater